Austausch mit Fachkräften aus Haifa

Dietrich Honervogt empfängt Gäste aus Israel im Rathaus

© Stadt PaderbornEmpfang, Patrick Tegethoff

Am Dienstag, 19. November, empfing der stellvertretende Bürgermeister Dietrich Honervogt eine achtköpfige Delegation aus der israelischen Hafenstadt Haifa zum wiederholten Mal im historischen Rathaus. Die Gruppe aus Fachkräften unterschiedlicher Bereiche wird unter anderem durch Oliver Boraucke (Jugendhilfeplanung), Petra Erger (Jugendamtsleiterin) sowie von Monika Schrader-Bewermeier (Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Paderborn e.V.) begleitet und hält sich noch bis zum 27. November in der Paderstadt auf.

Mit den Worten „Ich darf Sie herzlich begrüßen und freue mich, dass ich alte Bekannte wiedersehe“ begann Honervogt seine Ansprache in familiärer Atmosphäre. In einem kleinen Vortrag gab er ihnen einen Einblick in aktuell relevante Themen, wie der zunehmenden Digitalisierung in nahezu allen Lebensbereichen oder dem Abzug der Briten und den damit verbundenen Veränderungen und Chancen für die Stadt Paderborn. Auch auf Themen wie Wirtschaft, Bildung und die Umstrukturierung einiger zentraler Orte in Paderborn, wie dem Domplatz und dem Königsplatz, wurde eingegangen. Im Anschluss nahm sich Honervogt dann noch Zeit für eine anregende Diskussion über zahlreiche Sachverhalte. Dazu gehören die Herausforderungen und der Umgang mit Migration und der Flüchtlingsthematik, Verwaltungsangelegenheiten, Musik und das Amt des Bürgermeisters im Allgemeinen. Übersetzt wurde das Ganze von der langjährigen Teilnehmerin des Austausches Silvi Behm.

Bereits vor dem Treffen stand für die Teilnehmer ein ausführlicher Stadtrundgang durch Paderborn auf dem Plan. In den folgenden Tagen werden unter anderem noch die städtische Kita "Drei Hasen" sowie der Kindergarten "St. Christophorus" besucht. Auch ein Besuch der Gedenkfeier und Kranzniederlegung am Mahnmal der ehemaligen Synagoge sowie ein Besuch der Ausstellung "Deutsch-Jüdisches Leben in unserer Region im Laufe der Jahrhunderte" in der Geschichtswerkstatt Rückblende stehen noch auf dem Programm.

Insgesamt war es Honervogt und den Teilnehmern des Austausches wichtig zu betonen, dass ein stetiger Austausch und Diskussionen zwischen verschiedensten Bevölkerungsgruppen essenziell sind, um aufkommendem Hass und Spannungen innerhalb der Gesellschaft vorzubeugen.