Stahlbetonelemente für Paderbrücke am Fürstenweg aufgelegt

500 Tonnen Kran hebt acht Stahlbetonfertigteile in Position

© Stadt PaderbornEinbau 1, Lea Giesen, Paderborn
© Stadt PaderbornEinbau 2, Lea Giesen, Paderborn

In großen Schritten geht der Brückenbau am Fürstenweg voran. Nach dem Abriss der alten Bogenbrücke aus dem Jahr 1954 auf Höhe des Rolandsweges, wurden jetzt die einzelnen Betonplatten, die die Basis für den weiteren Betonaufbau der Brücke bilden auf die Fundamente aufgelegt.

Insgesamt acht Elemente mit einer Länge von 16,5 Metern und einer Breite von rund zwei Metern wurden nacheinander mit einem 500 Tonnen-Autokran minuziös in Position gehoben. Dabei wiegt jedes Element, bis auf die beiden Äußeren, 30 Tonnen. Die beiden Äußeren Elemente sind mit etwa 40 Tonnen breiter und auch schwerer. Hier werden später noch die sogenannten Brücken Kappen aufgesetzt, der Bereich, auf dem später der Gehweg und die Leerrohre für die Leitungen liegen.
Sobald die Betonelemente in Position liegen, kann der Aufbeton auf die Elemente aufgetragen werden. Dieser bildet dann die Grundlage für den Aufbau der späteren Fahrbahn und der Gehwege.

Die neue Brücke über der Pader am Fürstenweg wird später 15 Meter breit sein. Acht Meter breit wird die zukünftige Fahrbahn sein, auf der neben dem KFZ-Verkehr auch der Radverkehr auf einem sogenannten Schutzstreifen geführt wird. 3,50 Meter breit wird der Gehweg auf beiden Seiten der Brücke.

Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten an der Brücke beendet sein, so dass auch die momentan noch genutzte Holzbrücke für Fußgänger in diesem Bereich abgerissen werden kann.

Parallel laufen am Fürstenweg die Arbeiten an der Brücke über den Rothebach. Hier musste im Gegensatz zur Paderbrücke allerdings auch das Fundament neu gebaut werden. In den nächsten Tagen werden hierfür sogenannten Betonbohrpfähle tief in den Boden gesetzt, die dann die spätere Brücke tragen. Auch die Arbeiten an der Rothebachbrücke am Fürstenweg sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.