CORONA – Eine Herausforderung für Familie und Beruf
Umfrage der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn
Die Corona-Pandemie stellt uns seit einigen Monaten vor große Herausforderungen, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. „Um mehr darüber zu erfahren, wie Frauen vor Ort mit dieser Ausnahmesituation umgehen, führen wir eine Umfrage durch“, so Dagmar Drüke, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Paderborn. Die Ergebnisse dieser Erhebung werden in die Auftaktveranstaltung zum nächsten Internationalen Frauentag 2021 einfließen. „Zahlreiche Frauen haben sich das Aufgreifen dieser Thematik im nächsten Jahr von uns gewünscht“, so Drüke, die mit ihrem Team alljährlich Themenvorschläge zum Weltfrauentag abfragt. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Situation von Frauen“ – ein Thema, das auf den Nägeln brennt.
In der öffentlichen Diskussion steht immer wieder die Situation von Frauen im Fokus, denn diese übernehmen vielfach auch in der Krise einen Großteil der Familienarbeit, betreuen ihre Kinder aufgrund von Schul- und Kitaschließungen und sorgen für ältere oder kranke Angehörige. Zudem arbeiten sie besonders häufig in der Pflege und in anderen systemrelevanten Berufen. „Expert*innen befürchten, dass die Krise einen großen Rückschritt für die Gleichstellung von Frau und Mann bedeuten könnte“, so die Gleichstellungsbeauftragte.
Die Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn möchte anhand der durch die Umfrage ermittelten Erkenntnisse über die positiven und negativen Erfahrungen der Paderborner*innen Ansatzpunkte für zukünftige Verbesserungen sichtbar machen.
Die Gleichstellungsstelle bittet um Ihre rege Teilnahme an der Umfrage unter www.paderborn.de/corona-umfrage bis zum 31. Januar 2021. Ihre Daten werden anonym erhoben und ausgewertet.