Treffen mit Gewerkschaften längst vereinbart
Hinweis von SPD und Gewerkschaften hätte es nicht bedurft
Am morgigen Mittwoch wird Bürgermeister Michael Dreier in seine wöchentliche Telefonkonferenz mit Vertretern der Wirtschaft auch die Gewerkschaften einbinden. Das hatte er bereits bei der ersten Schalte in der letzten Woche angekündigt. Der Bürgermeister hatte in einem Telefonat gestern darüber auch Anke Unger, Chefin der DGB-Region Paderborn, informiert. Am heutigen Dienstag hatten die Paderborner SPD und die Gewerkschaften öffentlich bemängelt, dass die Arbeitnehmervertreter nicht in den Meinungsaustausch einbezogen werden.
„Dieses Hinweises hätte es nicht bedurft“, so Michael Dreier, „da doch klar war, dass wir natürlich die Arbeitnehmervertreter angesichts der angespannten Situation durch das Corona-Virus in den Meinungsaustausch einbeziehen werden“. Dreier verweist darauf, dass morgen Anke Unger, Carmelo Zanghi von der IG Metall, Armin Wiese, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, und Gaststätten für die Region Paderborn-Detmold, sowie Martina Schu, Bezirksgeschäftsführerin von Verdi, an der Telefonkonferenz teilnehmen werden. Außerdem werden Uwe Seibel, Vorsitzender der Paderborner Werbegemeinschaft, Melanie Cramer, Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes Paderborn, Jürgen Behlke, Geschäftsführer und Leiter der IHK-Zweigstelle Paderborn, Kai Buhrke, Geschäftsführer Handesverband OWL für die Kreise Paderborn und Höxter, Rüdiger Matisz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Paderborn, Prof. Johannes Beverungen, Vorsitzender des Handelsverbandes OWL, Peter Gödde, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn und Horst-Hermann Müller, Geschäftsführer des Jobcenters des Kreises Paderborn dabei sein. Teilnehmen werden auch der I. Beigeordnete Carsten Venherm und Stadtkämmerer Bernhard Hartmann sowie Wirtschaftsförderer Frank Wolters. Zentrales Thema werden die angekündigten Hilfspakete für die Wirtschaft von Bund und Land sein.
„In dieser außergewöhnlichen Krise ist mir die Verbindung gerade auch zu den Arbeitnehmervertretern besonders wichtig, da wir alle gemeinsam versuchen müssen, die Auswirkungen für die Wirtschaft zu begrenzen“, so der Bürgermeister.