Rat setzt Zeichen für die Gastronomie und Libori-Beschicker

Verzicht auf die Gebühren

© Stadt Paderborn

Mit dem Verzicht auf Sondernutzungsgebühren sowie dem Erlass von Standgebühren für das Libori-Fest hat der Paderborner Rat am Donnerstagabend ein klares Zeichen gesetzt. Die Folgen der Corona-Pandemie für die unter anderem besonders hart betroffenen Gastronomen sowie die Schausteller und Marktbeschicker sollen dadurch gelindert werden. Das betrifft zum Beispiel die Nutzungsgebühr von Außenflächen von Gaststätten und auch die Standgebühren für beispielsweise Marktstände beim Libori-Pottmarkt oder Stände auf der Libori-Kirmes, die ja aufgrund des generellen Verbots von Volksfesten bis zum 31. August abgesagt werden musste. Insgesamt bedeuten der Verzicht auf die Sondernutzungsgebühren Mindereinnahmen von etwa 180.000 Euro, beim abgesagten Libori-Fest sind es etwa 450.000 Euro.