Digitale Inklusionskonferenz

Am Freitag, 16. April

© Stadt PaderbornInklusion Paderborn

Die Koordinierungsstelle für Inklusion und Integration lädt am Freitag, 16. April, von 15 bis 17 Uhr zur digitalen Inklusionskonferenz ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Vortrag des Erziehungswissenschaftlers und Soziologen Prof. Dr. Hendrik Trescher, der zum Thema „Selbstbefähigung und Beteiligung von Menschen mit Behinderung im (kommunalen) Inklusionsprozess – Empowerment und Inklusion (k)ein Gegensatz“ spricht. Der Live-Stream zur Veranstaltung wird über den städtischen YouTube-Kanal zu sehen sein.

In seinem Vortrag beleuchtet Prof. Trescher die Frage der Beteiligung von Menschen mit Behinderung und Beeinträchtigung im kommunalen Inklusionsprozess. Die Coronakrise hat eindrücklich gezeigt, wie notwendig es ist, gerade gefährdete und benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu beteiligen und deren Soziale Teilhabe sicherzustellen. Hierzu gehört auch immer die Frage, wie die Befähigung zur Teilhabe aussieht.

Ergänzt wird das Programm der diesjährigen Konferenz durch einen künstlerischen Beitrag von Felicitas Friedrich, die seit 2013 mit Lyrik und poetischer Prosa, die ebenso berühren wie aufrütteln und schockieren, aber vor allem mit Altbekanntem brechen wollen, deutschlandweit auf Poetry-Slam- und Lesebühnen unterwegs ist. Sie wird die Veranstaltung mit zwei eigenen Texten bereichern, wobei es sich bei einem der Texte um eine Uraufführung handelt.

Alle zwei Jahre veranstaltet die Koordinierungsstelle für Inklusion und Integration der Stadt Paderborn eine Inklusionskonferenz – in diesem Jahr ist es die vierte. Die Konferenz dient unter anderem der Öffentlichkeitsarbeit, dem fachlichen Austausch und Input, der Präsentation von Projekten und der Vorstellung von Planungen unter Einbindung der Akteure aus dem städtischen Inklusionsprozess. Aufgrund der bestehenden Pandemiesituation wird die Konferenz in diesem Jahr nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden können und von einem fachlichen Vortrag geprägt sein.