„Eine Kanalbaustelle vor der Tür – und nun?“

STEB veröffentlicht Informationsfilm über Kanalbaustellen

© Stadt PaderbornNeuer Informationsfilm über Kanalbaustellen

Der Stadtentwässerungsbetrieb Paderborn (STEB) betreibt und unterhält ein mehr als 1.000 Kilometer langes Kanalnetz in Paderborn, das verborgen mit anderer Infrastruktur unter der Erde liegt. Die Kanäle sammeln und transportieren das Paderborner Schmutz- und Niederschlagswasser. Das Kanalnetz wird regelmäßig mithilfe von Spezialfahrzeugen und -geräten überprüft, denn durch Schäden kann Schmutzwasser austreten und in das Grundwasser gelangen. Aber auch umgekehrt ist es möglich, dass Grundwasser in den Schmutzwasserkanal gelangt, welches unnötig in der Kläranlage Paderborn gereinigt wird. Kanalüberprüfungen sind somit eine wichtige Maßnahme des Umweltschutzes. Werden dabei Schäden festgestellt, wird zunächst geprüft, ob eine grabenlose Instandsetzung, zum Beispiel durch eine Inlinersanierung, erfolgen kann. Je nach Schadensbild oder wenn die Dimension (Rohrdurchmesser) anzupassen ist, müssen die Kanäle gegebenenfalls komplett ausgetauscht werden. Die dadurch notwendigen Kanalbauarbeiten werden von Fachleuten geplant und oftmals mit anderen Bauvorhaben, zum Beispiel einer Straßensanierung wie bei der Ortsdurchfahrt Wewer, kombiniert.

Um Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen, wie die unterirdische Abwasser-Infrastruktur funktioniert und wie eine Kanalbaustelle abläuft, hat der STEB das knapp siebenminütige Video „Eine Kanalbaustelle vor der Tür – und nun?“ veröffentlicht. „Wir sanieren derzeit an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet die Kanäle. Dies haben wir zum Anlass genommen, ein Erklärvideo für die Bürgerinnen und Bürger zu erstellen. So können wir auch ohne Anwohnerversammlungen zeigen, was hinter den Kulissen passiert und welche temporären Einschränkungen damit verbunden sind“, erklärt Markus Beine, Betriebsleiter des STEB.

Der Film ist auf dem städtischen Youtube-Kanal und auf der Webseite des STEB unter www.steb-paderborn.de zu finden.