Wertvolle Arbeit anerkennen
Bürgermeister dankt Kita-Personal und appelliert an Eltern
Seit dem 11. Januar dieses Jahres befinden sich die Kindertageseinrichtungen in Paderborn im eingeschränkten Pandemiebetrieb. Ab Montag, 22. Februar, sind wieder alle Mädchen und Jungen willkommen, wie NRW-Familienminister Joachim Stamp am Dienstag mitgeteilt hat. Allerdings bleibt es zunächst bei einem landesweit pauschal um zehn Wochenstunden gekürzten Betreuungsangebot und bei festen Gruppen.
Paderborns Bürgermeister Michael Dreier appelliert im Vorfeld an die Erziehungsberechtigten, verantwortungsvoll mit der neuen Situation umzugehen. „Unsere Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen setzen sich Tag für Tag einem erhöhten Infektionsrisiko aus und sorgen sich verständlicherweise um ihre Gesundheit“, machte Dreier deutlich. Dass nun wieder alle Kinder betreut werden könnten, sei zwar insbesondere für die Eltern eine große Erleichterung und für die Mädchen und Jungen ein Grund zur Freude, verringere die Sorgen des Personals vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus jedoch nicht.
Zwar sind für sämtliche Einrichtungen Hygienekonzepte für den Infektionsschutz erstellt worden. So werden Kinder beispielsweise in festen Gruppen mit festem Personal betreut. Doch gerade in der frühpädagogischen Arbeit ist der Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Mädchen und Jungen nicht einzuhalten. Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung erweist sich ebenfalls als schwierig, da die Mimik der Erzieher*innen gerade für die jüngeren Kinder eine wichtige Rolle spielt.
„Ungeachtet dessen kümmern sich die Erzieherinnen und Erzieher weiterhin sehr professionell und wertschätzend um die Kinder“, lobt Bürgermeister Michael Dreier. „Die Arbeit, die insbesondere auch während der Pandemie in den verschiedenen Einrichtungen geleistet wird, weiß ich sehr zu schätzen. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Erzieherinnen und Erziehern sämtlicher Kindertageseinrichtungen in Paderborn für ihr großes Engagement in diesen Zeiten bedanken.“ So gehe es nicht nur darum, die Mädchen und Jungen zu betreuen, sondern auch dem Bildungsauftrag gerecht zu werden.
Bevor die Kindertageseinrichtungen am Montag einen wichtigen Schritt in Richtung des normalen Betriebes machen, findet der Bürgermeister noch einmal deutliche Worte: „Meine dringende Bitte: Bringen Sie kranke Kinder nicht in die Betreuung. Wenn Ihr Kind Schnupfen, Husten, Fieber oder andere Symptome hat, muss es zu Hause bleiben. Nur so können unnötige Ansteckungen vermieden werden.“