Polizei und Ordnungsamt im Paderquellgebiet

Gemeinsam gegen Ruhestörungen

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Bis zu 400 junge Leute an einem der letzten Samstage nutzten das Paderquellgebiet, um sich dort zu treffen. Sicherlich verständlich, da ja seit mehr als einem Jahr weder Clubs noch Discotheken geöffnet hatten und auch Treffen an sich nicht oder sehr eingeschränkt nur möglich waren. Polizei und Ordnungsamt rechnen je nach Wetterlage auch weiterhin mit vielen vor allem jungen Leuten im Paderquellgebiet. Der weitaus größte Teil verhält sich dabei eher unauffällig und genießt einfach nur die schöne Zeit im grünen Herzen der Stadt. Gegen Unbelehrbare und diejenigen, die sich nicht an die Regeln halten, gehen Stadt und Polizei konsequent vor. Wenn das kommunikative Einschreiten nicht zum Erfolg führt, werden weitergehende Maßnahmen wie Ordnungswidrigkeiten-Verfahren, Platzverweise, Ingewahrsamnahmen etc. geprüft.

„Wir können das Rieseninteresse der jungen Leute zum Rausgehen verstehen und bitten auch die Anwohnerschaft, dafür Verständnis aufzubringen. Allerdings müssen sich diese Treffen in einem für die Anwohner zumutbaren Rahmen bewegen. Sollte das nicht der Fall sein, werden die entsprechenden Schritte eingeleitet, um die Ruhestörung zu beseitigen“, so Ordnungsamtsleiter Udo Olschewski.

Weiterhin suchen Stadt und Polizei mit den Anwohnern und denjenigen, die sich gestört fühlen, das Gespräch. Sie arbeiten für alle Menschen in der Stadt und leisten ihren Beitrag, dass die Bewohner friedlich und im zumutbaren Rahmen im Paderquellgebiet zusammenkommen können und Anwohnende dennoch nicht übermäßig durch Lärmbelästigungen gestört werden.

Die Stadt Paderborn und die Polizei stehen in engem Kontakt und sprechen ihr Vorgehen im Paderquellgebiet ab. Sie werden auch weiterhin dort Präsenz zeigen, wenn es notwendig ist.