50 Jahre Städte-WOW-Förderung

Vierter Platz für Paderborn beim Online-Fotowettbewerb

© Stadt PaderbornFreitreppe und Rampe

Paderborn hat bei dem Online-Fotowettbewerb „50 Jahre Städte-WOW-Förderung – Wo stehen die schönsten Projekte in Nordrhein-Westfalen?“ den vierten Platz belegt. Da die Städtebauförderung in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiert, hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen im Sommer eben diesen Fotowettbewerb ins Leben gerufen.

Die Kommunen waren in einem ersten Schritt dazu aufgerufen, Bilder von ihren Städtebauprojekten einzureichen. In einem zweiten Schritt konnten die Bürger*innen über die schönsten Städtebauprojekte der vergangenen 50 Jahre abstimmen. Über 93 Städte und Gemeinden haben sich an der Aktion beteiligt, die Bürger*innen haben entschieden: mehr als 36.800 Stimmen wurden abgegeben.

Der erste Platz geht an Recklinghausen mit dem Ruhrfestspielhaus. Wuppertal belegt mit der Nordbahntrasse den zweiten Platz. Auf dem dritten Rang landet Siegen mit seiner städtebaulichen Neugestaltung des Siegufers. Zuletzt kann sich Espelkamp über einen Sonderpreis für seinen Beitrag zur Umgestaltung des Grünangers freuen.

Die Stadt Paderborn hat sich mit der Neuordnung und Neugestaltung des Domplatzes beworben und den vierten Platz erreicht. Der Domplatz war bis 1809 Friedhof, der - am Handelsweg Hellweg gelegen - zeitweilig sogar auch als Markt diente. Die auf Markt- und Domplatz so entstandene Vernetzung von Kirche, Kultur und Handel wird nun funktional mit gestalterisch hoher Qualität erlebbar und von der Bürgerschaft fortgesetzt. Am 21.09.2019 erfolgte die Fertigstellung des Projektes.

Die vier Sieger-Kommunen dürfen sich nun über ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro freuen. Sie werden seit dem 14. Oktober auf den Kanälen des Ministeriums in den sozialen Medien (Facebook, Twitter, Instagram und Youtube) unter dem Hashtag #NRWStädteWOW präsentiert. Zudem wird mit den zwölf bestplatzierten Bildbeiträgen ein Fotokalender für das Jahr 2022 gestaltet.