Paderborn hilft: Der 16. Transport nach Przemyśl ist vollzogen

Insgesamt 240 Tonnen Hilfsgüter haben die Partnerstadt bereits erreicht

© Stadt PaderbornTransport Hilfsgüter

Am Mittwoch fand der 16. LKW-Transport mit Hilfsgütern in die polnische Partnerstadt Przemyśl statt, wo derzeit tausende Menschen aufgrund des Ukraine-Kriegs Zuflucht finden. Verteilt auf 329 Paletten wurden insgesamt bereits 240 Tonnen Hilfsgüter nach Przemyśl transportiert.

Bürgermeister Michael Dreier zeigt sich von der anhaltenden Spendenbereitschaft beeindruckt. „Ich freue mich sehr über die unverändert große Hilfsbereitschaft der Paderborner Bevölkerung und der ortsansässigen Unternehmen. Ich möchte ihnen meinen tiefsten Dank aussprechen. Von den Geldspenden wurden dieses Mal vor allem Getränke, Decken und Hygieneartikel wie Zahnbürsten gekauft – Dinge, die die notleidenden Menschen in Przemyśl dringend brauchen“, so Michael Dreier.

Wöchentlich gibt die Verwaltung der Stadt Przemyśl den Bedarf an Hilfsgütern für die Geflüchteten durch. Die Artikel können mithilfe der Geldspenden dann in ausreichend großen Mengen bestellt werden. Um die Transporte zu realisieren, arbeiten die Feuerwehren von Stadt und Kreis sowie Hilfsorganisationen wie der Malteser Hilfsdienst, das Deutsche Rotes Kreuz, die Johanniter Unfallhilfe, der Arbeiter Samariter Bund und das THW eng zusammen. Die Malteser haben von der ersten Stunde an die Lagerverwaltung übernommen. Sie teilen sich diese große Aufgabe nun mit den Feuerwehren und koordinieren gemeinsam alles Erforderliche. „Das Zusammenspiel aller Beteiligten ist großartig. Ich bedanke mich herzlich für das herausragende ehrenamtliche Engagement aller Helfenden“, betont Christoph Rüther.

Nähere Informationen zur Ukraine-Krise – wie zum Beispiel Hilfsmöglichkeiten und Ansprechpartner*innen – sind unter www.paderborn.de/helfersteckbrief-ukraine zu finden.