Stadtverwaltung plant Neupflanzungen im Riemekepark

Spendengelder sollen in darüber hinausgehende Maßnahmen investiert werden

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Am 20. Mai 2022 hat der Tornado in Paderborn zu starken Zerstörungen geführt. Von den Nachwirkungen ist unter anderem der Riemekepark betroffen, in dem insbesondere der alte Baumbestand zerstört wurde. Die erschreckende Bilanz: 70 großkronige Laubbäume und ca. 500 qm zusammenhängende Strauch- bzw. Baumpflanzungen sind vom Sturm umgeworfen worden.

Der Ausschuss für Stadtplanung, Bauen und Konversion hat am vergangenen Donnerstag nun dem Entwurf der Stadtverwaltung zur Wiederherstellung des Riemekeparks nach dem Tornado zugestimmt. In Abstimmung mit den Anliegerinnen und Anliegern sollen in den nächsten Monaten größere Bäume an geeigneten Stellen neu gepflanzt werden, insgesamt 88 großkronige Laub- und Nadelbäume sind für den Riemekepark vorgesehen. Wie das Amt für Umweltschutz und Grünflächen mitteilt, könnten die ersten Neupflanzungen noch in 2022 erfolgen.

Für die gesamte Maßnahme rechnet die Stadtverwaltung mit Kosten von rund 450.000 Euro, wobei die Finanzierung der Arbeiten und des Materials zu 90 Prozent mit Mitteln aus einer Landesförderung gedeckt werden soll. „Eingegangene Spendengelder sollen in zusätzliche Bäume sowie in größere Bäume und besondere Qualitäten bei den Ausstattungsmerkmalen investiert werden“, betont die Technische Beigeordnete der Stadt Paderborn Claudia Warnecke – also in Maßnahmen, die über die von der Stadtverwaltung vorgesehenen Neupflanzungen hinausgehen. Die Ausführungsplanung sei derzeit noch in Erarbeitung und erfolge in enger Abstimmung mit der Interessengemeinschaft dasRiemeke e.V., so Warnecke, der sich seit Monaten für die Wiederbegrünung des Riemekeparks engagiert.