Photokatalytisches Pflaster sorgt für bessere Luft

Im Bereich der Friedrichstraße im Abschnitt zwischen dem Westerntor und der Marienstraße

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Bei dem Ausbau der zentralen Omnibushaltestelle (ZOH) an der Westernmauer wurden 5.400 m² photokatalytisches Pflaster verbaut. Mit diesem speziellen Pflaster sorgt die Stadt Paderborn für bessere Luft an der vom motorisierten Verkehr stark befahrenen Friedrichstraße. Im Rahmen von Luftmessungen vor einigen Jahren war dieser mit 43 µg/m³ Stickoxyden (NO2) belastete Abschnitt der Friedrichstraße seinerzeit stark in die Kritik geraten. Aufgrund der gemessenen Werte standen Fahrverbote für den Kraftfahrzeugverkehr im Raum.

Mit dem verwendeten Pflaster können der Luft pro Stunde und Quadratmeter mehr als 7 mg Stickoxyde (NO) entzogen werden. Die im Betonpflaster eingebrachten Katalysatoren wandeln unter Ausnutzung der UV-Strahlung des Sonnenlichts die für den Menschen schädlichen Stickoxyde (NO2) in unschädliches Nitrat (NO3) um. Der im Pflaster eingebrachte Katalysator ist hierbei beständig und wirkt dauerhaft.

Der Ausbau der ZOH Westernmauer verbindet künftig die einzelnen Haltestellen im Bereich des Westerntors und die ehemalige Zentralstation an den Königsplätzen zu einer großen und fahrgastfreundlichen Umsteigehaltestelle. Sie ist ein wichtiger Baustein für einen zukunftsfähigen ÖPNV in Paderborn. Zudem trägt sie mit dem verwendeten Pflaster zu einem besseren Paderborner Stadtklima bei. Die derzeit gemessenen Stickoxydwerte liegen um die 30 µg/m³, wobei Werte ab 40 µg/m³ als gesundheitsgefährdend gelten.

„Ich freue mich, dass im Bereich von Paderborns prominentester Bushaltestelle erstmalig für diese Stadt ein umweltaktives Pflaster eingebaut werden konnte“, betont die Technische Beigeordnete der Stadt Paderborn Claudia Warnecke.