Endspurt beim Kulturpreis 2023

Nur noch bis Karsamstag Vorschläge möglich

© Stadt PaderbornKulturpreis

Nur noch bis Karsamstag, 8. April, haben Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Paderborn die Möglichkeit, Vorschläge für den Paderborner Kulturpreis 2023 einzureichen. Noch sei die Anzahl der Namen auf der Vorschlagsliste „überschaubar“, teilt das Kulturamt der Stadt mit.

Die wichtigsten Regeln:
Ausschließlich Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Paderborn haben ein Vorschlagsrecht.
Formlose Vorschläge werden nicht angenommen, sondern müssen auf dem dafür vorgesehenen Formular gemacht werden. Das Formular kann entweder online auf www.paderborn.de/kulturpreis direkt ausgefüllt oder heruntergeladen werden oder auf Papier im Stadtmuseum, Am Abdinghof, abgeholt werden.
Vorschläge, die nach Ablauf der Frist am Karsamstag, 8. April, eingehen, werden nicht mehr berücksichtigt.

Auf der Website www.paderborn.de/kulturpreis finden sich die Richtlinien zur Verleihung mit den Kriterien der Preisverleihung sowie die Zusammensetzung der Jury, außerdem eine Liste aller bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre verliehen. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern seit 1955 gehören unter anderem der Jazz-Gitarrist Toto Blanke, der Kleinkünstler und Autor Erwin Grosche, der Archäologe und Kaiserpfalz-Entdecker Wilhelm Winkelmann, der Gründungsintendant der Westfälischen Kammerspiele (heute Theater Paderborn) Elert Bode und der Bildhauer Josef Rikus.

Im Gleichstellungsausschuss der Stadt wurde die Unterrepräsentation kritisch erörtert. Unter den bislang 21 Ausgezeichneten sind nur vier engagierte Frauen: Die Schriftstellerinnen Jenny Aloni und Therese Pöhler, die Kulturjournalistin und -politikerin Käthe Sander-Wietfeld und zuletzt 1990 Kirchenmusikdirektorin Adelheid van der Kooi-Wolf.