Neue Möglichkeiten in neuen Räumen

„Städtisches Kindercentrum“ befindet sich nun an der Fürstenbergstraße

© Stadt PaderbornStädtisches Kindercentrum

Zum 1. August des vergangenen Jahres wechselte das „Kinder- & Familiencentrum Riemekepark“ mit der AWO als Trägerin in städtische Trägerschaft und wurde zum „Städtischen Kindercentrum“. Dem Namens- und Trägerwechsel - die AWO hatte sich für eine Aufgabe des Standorts entschieden - folgte drei Monate später auch ein Ortswechsel: In den neuen Räumen an der Fürstenbergstraße sind sowohl Kinder als auch Mitarbeitende mittlerweile angekommen und fühlen sich wohl. Davon überzeugten sich Sozialdezernent Wolfgang Walter und Jugendamtsleiterin Petra Erger während eines Besuchs in der Einrichtung.

Es sind unter anderem die lichtdurchfluteten Gruppenräume, die die Kita zu einem Wohlfühlort für Klein und Groß machen. 35 Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis sechs Jahren verbringen, aufgeteilt in zwei Gruppen, hier ihre Zeit. Die neue Kita-Leitung Michaela Schlüter, eine erfahrene Fachkraft aus den Reihen der städtischen Kitas, arbeitet mit acht weiteren Kolleginnen und Kollegen im Team. Sieben von ihnen sind ehemalige AWO-Mitarbeitende, die von der Stadt Paderborn übernommen wurden.

Nach der Abgabe der Trägerschaft durch die AWO und zum Start des Kindergartenjahres 2022/23 befand sich das städtische Kindercentrum noch in einem Gebäude der AWO in der Schulstraße. Auf der Suche nach neuen Räumen bot sich schließlich der ehemalige Verwaltungstrakt der Von-Fürstenberg-Realschule an, wo die Renovierungsarbeiten zügig aufgenommen wurden. In den ehemaligen Lehrerzimmern wurden Anpassungen und Veränderungen vorgenommen. So konnte Platz für zwei Gruppenräume und einen Kreativraum sowie weitere notwendige Räume wie Schlaf- und Wickelraum geschaffen werden. Ein Spielplatz soll demnächst auf dem Außengelände hinzukommen. Bis es soweit ist, steht der Kita der Schulhof der benachbarten Theodorschule zur Verfügung. „Am alten Standort konnten wir nach dem Tornado im vergangenen Mai das Außengelände überhaupt nicht mehr nutzen – daher freuen wir uns sehr über die neuen Möglichkeiten“, sagt Michaela Schlüter.

Der Umzug des Kindergartens in die neuen Räume erfolgte - auch dank der tatkräftigen Unterstützung vieler Eltern - am 1. November. Die Vorfreude der Kinder war deutlich zu spüren. „Diese besondere Umstrukturierungsphase war eine sehr ereignisreiche und auch anstrengende Zeit für Groß und Klein“, sagt die stellvertretende Kita-Leiterin Friederike Böer. Jetzt, zu Beginn des Frühjahrs, ist längst der Alltag eingekehrt. Die Kinder können sich in den Gruppen- und Nebenräumen mit ihren Angeboten und Möglichkeiten frei bewegen und sich mit ihren Spielfreunden treffen.

Das Jahresthema des Kindercentrums, „Unsere Welt ist bunt“, spiegelt sich in vielen Räumen wider und schafft ein Bindeglied zum alten Gebäude. „Das Motto beschreibt in wenigen Worten die verschiedenen Persönlichkeiten und kunterbunten Lebenswelten der Familien“, sagt Friederike Böer. „Es sieht ganz so aus, als hätten sich alle gut eingelebt“, freut sich Jugendamtsleiterin Petra Erger. „Es ist prima, dass wir allen Beteiligten einen guten Start ermöglichen konnten“, sagt Sozialdezernent Wolfgang Walter.

Mittlerweile wurden in der Kita die ersten Feste gefeiert, so beispielsweise ein Adventsnachmittag, der von den Familien sehr geschätzt wurde. Das Erzieherteam hatte sich zudem intensiv mit der pädagogischen Arbeit auseinandergesetzt, damit die umstrukturierten Tagesabläufe für die Mädchen und Jungen schnell verständlich wurden und mögliche Stolpersteine schnell aus dem Weg geräumt werden konnten. „Hier begegnen sich nun alle mit einem Lächeln und auch viel Dankbarkeit“, sagt Leiterin Michaela Schlüter. „Wir sind angekommen, genießen die neu gewonnenen Möglichkeiten und freuen uns auf die nächste Zeit.“