Paderborner Bildungsgeschichte

Ab 7. September in der Volkshochschule

© Stadt PaderbornTheodorianum

Um 800 gründete Karl der Große die Domschule, die Anfang des 17. Jahrhunderts als "Theodorianum" an den Kamp verlegt wurde. Wer eignet sich daher besser für dieses Thema als Klaus Zacharias, ehemaliger Lehrer des Gymnasiums. Ab dem 7. September geht es an vier Donnerstagvormittagen in der Volkshochschule am Stadelhof um die lange Bildungstradition der Stadt Paderborn. Denn damals entstanden weitere Bildungsstätten, so 1614 die "Academia Theodoria", die älteste Universität Westfalens, heute die "Theologische Fakultät Paderborn". Bereits seit 1658 sorgten sich die Augustiner Chorfrauen des Michaelsklosters auch um die Mädchenbildung. Seit 1859 gibt es das heutige Pelizaeus-Gymnasium und seit 1888 das heutige Reismann-Gymnasium. Auch im 20. Jahrhundert kam es zu Neugründungen: So entstanden direkt nach Ende des letzten Krieges die Pädagogische Hochschule und später die Ingenieurschule, die dann in der Gesamthochschule (heute: Universität) aufgingen; weitere Gymnasien und Gesamtschulen kamen hinzu, so 1967 das Goerdeler-Gymnasium und 1972 das Gymnasium Schloß Neuhaus).
Zur Paderborner Bildungsgeschichte gehört auch die Förderung behinderter Menschen und soll am Beispiel der Blindenschule bedacht werden.

Informationen und Anmeldung:
Geschäftsstelle der Volkshochschule Paderborn, Am Stadelhof 8, Tel. 05251 88-14300 oder auf www.vhs-paderborn.de im Internet.