Bürgermeister Michael Dreier diskutiert mit Vertreter*innen der städtischen Sc …
Bürgermeister Michael Dreier diskutiert mit Vertreter*innen der städtischen Schulen
52 Schülerinnen und Schüler tauschen sich im Rathaus über Themen der Stadt aus
Wie geht es nach dem Tornado im Paderquellgebiet weiter? Wie lässt sich der Radverkehr in der Stadt weiter stärken? Und was macht eigentlich der Stadtjugendrat? Diese und andere Fragen diskutierten vergangene Woche 52 Schülervertreter*innen im Paderborner Rathaus. Erstmals hatte Bürgermeister Michael Dreier alle weiterführenden städtischen Schulen in Paderborn zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen.
„Ich freue mich sehr auf diese Runde und darauf, mit euch über die Themen ins Gespräch zu kommen, die euch auf der Seele brennen“, so Dreier, der den Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit Dirk Happe, Leiter des Schulverwaltungsamtes, Rede und Antwort stand. Mit jeweils vier bis fünf Teilnehmenden waren die Paderborner Schulen im Historischen Rathaus vertreten. Sie sprachen unter anderem über ihre persönlichen und schulischen Verbindungen in Paderborns Partnerstädte, über ihr Verhältnis zur Pader und die Bedeutung, die diese insbesondere für junge Menschen hat, sowie über die Neubepflanzung des Paderquellgebiets, die auch vielen jungen Menschen besonders am Herzen liegt.
Im Mittelpunkt der Gesprächsrunde stand außerdem das Thema Mobilität: vom neuen Bahnhof und der ZOH als große Bauprojekte für die Stadtentwicklung über den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und das 49-Euro-Ticket bis hin zur Stärkung des Radverkehrs und Aktionen wie dem „Stadtradeln“, an der sich jedes Jahr auch zahlreiche Schulen beteiligen. Viele Fragen drehten sich außerdem um das Thema Schulentwicklung. Michael Dreier und Dirk Happe berichteten unter anderem von Schulbauprojekten und den Herausforderungen, die der wachsende Raumbedarf mit sich bringt. „Das ist ein zentrales Zukunftsthema unserer Stadt – die Entwicklung der Schulen und Hochschulen, der Ausbildungsplätze und der Möglichkeiten zur Weiterbildung. Wir werden alles daransetzen, gute Perspektiven für junge Menschen zu schaffen“, versprach Dreier.
Von der Arbeit des Stadtjugendrates erzählten abschließend Luca Fortmeier, 1. Vorsitzender des Stadtjugendrates, und Annkatrin Domann vom Jugendbüro des städtischen Jugendamtes. Bürgermeister Michael Dreier lobte das Interesse und das Engagement der Schülerinnen und Schüler an gemeinsamen, schulübergreifenden Aktivitäten. Als Beispiel nannte er die Arbeit gegen Rassismus und Diskriminierung: „Ihr seid die besten Botschafter*innen für dieses Thema“, betonte Dreier und rief dazu auf, auch in Zukunft gemeinsam mit gutem Beispiel voranzugehen.