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Alanbrooke Quartier: Wohnungsgesellschaft Paderborn beginnt mit dem Bau der ersten Wohneinheiten
Rund 100 Millionen Euro werden investiert
Jetzt geht es los im Alanbrooke-Quartier: Die Wohnungsgesellschaft Paderborn beginnt mit dem Bau der ersten 162 Wohneinheiten auf der insgesamt 18 Hektar großen Konversionsfläche. Die Wohnungsgesellschaft Paderborn wird im Alanbrooke-Quartier in den Bau von insgesamt 14 neuen Gebäuden und 317 Wohneinheiten investieren. 276 dieser Wohnungen werden öffentlich gefördert. „Mit einem Volumen von rund 100 Millionen Euro ist es derzeit eines der größten Wohnungsbauprojekte in Nordrhein-Westfalen“, so Bürgermeister Michael Dreier, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsgesellschaft ist.
Anfang des Jahres wurde bereits mit dem Bau einer Kita im Alanbrooke-Quartier begonnen. Nun fällt der Startschuss für das Quartier „AQ02“, das sich an der Ecke Erzberger Straße/Theodor-Heuss-Straße befindet und eines von drei geplanten Quartieren bildet. Anfang 2025 sollen hier die ersten Gebäude bezugsfertig sein. Alle 14 Gebäude sollen bis 2026 fertiggestellt werden. Derzeit laufen die Ausschreibungsverfahren für das Quartier „AQ03“, die Ausschreibungen für „AQ04“ gehen im Juli an den Start.
„Wir sind sehr froh, dass das regionale Handwerk einen Großteil der bisher ausgeschriebenen Bauaufträge ausführen wird“, betonte Bürgermeister Michael Dreier im Rahmen des Pressegesprächs. Drei Viertel aller Bauleistungen seien an heimische Unternehmen vergeben worden, so Dreier.
„Unsere Einschätzung, dass wir hier entsprechend leistungsstarke Unternehmen haben, hat sich bestätigt“, bekräftigte auch Sören Lühr, Betriebsleiter des Gebäudemanagements Paderborn und zugleich Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft. Mit den Wohnungen würden attraktive Wohnangebote geschaffen, so Lühr. Diese bieten insgesamt 22.500 Quadratmeter Wohnfläche mit sehr gutem energetischen Standard – KfW-40 bis hin zu Passivhaus –, was sich positiv auf die Nebenkosten auswirke. Die Wohnungen seien zudem mit Fußbodenheizungen und bodentiefen Fenstern ausgestattet. Darüber hinaus seien 161 PKW-Stellplätze in Tiefgaragen und 827 Fahrradstellplätze Bestandteil des Projekts. Der Mietpreis für die geförderten Wohnungen werde bei 6,80 Euro pro Quadratmeter liegen, teilt Lühr mit.
Das Bauvorhaben wird vom Land NRW mit einem Darlehen der NRW-Bank von 68,3 Millionen Euro gefördert. Tilgungszuschüsse in Höhe von rund 28 Millionen Euro müssen hiervon wiederum nicht zurückgezahlt werden. 18,5 Millionen Euro stellt die Stadt aus Eigenkapital bereit.
„Das Projekt ist auch eine Blaupause für Projekte der Stadt Paderborn“, so Kämmerer Markus Tempelmann. Als drei der Gründe, warum das Projekt so erfolgreich an den Start gehen kann, nennt er die große Unterstützung des Landes NRW, ein sehr zufriedenstellendes Submissionsergebnis – also die Gesamtheit der Angebote, die von den verschiedenen Gewerken im Rahmen der Ausschreibung abgegeben wurden – und das kleine Team, das neben Geschäftsführer Sören Lühr aus dem Architekten Tonino Carabillo, Christian Nofen von der Paderborner Kommunalbetriebe GmbH und Annette Förster, die bei der Stadt Paderborn im Bereich Steuerungsunterstützung tätig ist, besteht. „Wir haben mit vorhandenen Ressourcen ein tolles Projekt auf die Beine gestellt“, resümiert Tempelmann.