Kunstgeschichtlicher Vortrag über die Pionierinnen der Malerei
Am Mittwoch, 29. März
Am Mittwoch, 29. März, referiert die Kunsthistorikerin Mechthilde Beike im Rahmen einer kunstgeschichtlichen Vortragsreihe um 15 Uhr im Vortragsraum der vhs Paderborn, am Stadelhof 8, unterhaltsam und mit zahlreichen Bildern zu den Werken der Künstlerinnen Paula Modersohn-Becker, Gabriele Münter und Georgia O`Keeffe.
Paula Modersohn-Becker (1876-1907) war den künstlerischen Zielen des beginnenden 20. Jahrhunderts weit voraus und zählt zu den anerkannten Persönlichkeiten der Kunstgeschichte. Wie besessen war die Künstlerin auf der Suche nach einer neuen Formensprache in ihren Bildern. Es sind vor allem Porträts, Kinderbildnisse und immer wieder Selbstporträts, die von einer radikalen Vereinfachung geprägt sind.
Auch Gabriele Münter (1877-1962) gilt als Pionierin der frühen Moderne. Sie veränderte ihre Malerei radikal: weg vom impressionistischen Malstil und hin zur einer expressiven Malerei. Der Künstlerin ging es nicht mehr um die Darstellung eines objektiven Natureindrucks. Vielmehr entstanden Bilder, in denen sie das Gesehene mittels ihrer inneren Empfindungen wiedergab, mit vereinfachten Formen und leuchtenden farbigen Flächen.
Ganz anders erging es Georgia O’Keeffe (1887-1986) im fernen Amerika. Ihre Bilder - übergroße Blumen und Landschaften aus dem Südwesten Amerikas - sind gegenständlich gemalt, von expressiver Farbkraft und verschlüsselter Sinnlichkeit. Zu ihren künstlerischen Stärken gehörte, die Verdichtung des Raums oder einen Gegenstand mittels der extremen Nahaufnahmen bis ins kleinste Detail darzustellen.
Anmeldungen nimmt die Volkshochschule Paderborn unter Tel. 05251/88-14300, im Internet auf www.vhs-paderborn.de oder per E-Mail an vhspaderbornde entgegen.