Neue Bäume für die ZOH
Sechs Platanen ersetzen durch den Tornado zerstörte Bäume
Bei dem Tornado im vergangenen Mai wurden im Bereich der neuen Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH) an der Westernmauer sechs Platanen so stark beschädigt, dass sie anschließend entfernt werden mussten. Am Wochenende wurden an dieser Stelle jetzt neue Bäume gepflanzt.
Wie im übrigen Bestand an der ZOH handelt es sich dabei ebenfalls um Platanen – auch Platanus acerifolia (=hispanica) genannt –, die als klimawandeltolerant und stadtklimafest gelten. Um zusammen mit den bereits vorhandenen Bäumen ein ansprechendes Gesamterscheinungsbild zu schaffen, wurden möglichst große Bäume ausgewählt: Die neu gepflanzten Platanen haben einen Stammumfang von 35 bis 40 Zentimetern und eine Höhe von 7 bis 9 Metern.
Im Rahmen des Neubaus der ZOH waren aufwändige bauliche Konstruktionen zum Schutz der Bestandsbäume installiert worden, die unter anderem dem Schutz der Wurzeln dienten. Diese Konstruktionen werden jetzt auch den Neupflanzungen zugutekommen, machen die Pflanzung noch größerer Bäume aber unmöglich. Die Entfernung der Wurzelstubben der alten Platanen, der Substrataustausch und die Pflanzung der neuen Bäume ohne wesentliche Einschränkungen des Betriebs an der ZOH waren eine besondere Herausforderung der Arbeiten. Die Pflanzung erfolgte daher am Freitag sowie auf der Seite der Friedrichstraße am frühen Samstagmorgen, um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten.
Die Kosten für die sechs Ersatzpflanzungen einschließlich der Entfernung der alten Wurzelstöcke, dem Pflanzsubstrat, der Baumbewässerungseinrichtung sowie der Fertigstellungs- und Entwicklungspflege bis Ende 2025 betragen insgesamt 46.000 Euro brutto. Die Maßnahme wird im Rahmen der Förderrichtlinie Sturmtief "Emmerlinde" des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Förderquote liegt bei 90 Prozent.