Am 14. Mai beginnt das STADTRADELN in Paderborn
Eröffnung mit STADTRADEL-Star André Wiersig
Ab Sonntag, 14. Mai, ist es wieder so weit: Für rund drei Wochen geht es erneut darum, möglichst viele Kilometer für den Klimaschutz und für Paderborn zu erradeln – das ist nämlich das Ziel des bundesweiten Wettbewerbs STADTRADELN des Klima-Bündnis, an dem die Stadt Paderborn in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal teilnimmt. Unter www.stadtradeln.de/paderborn kann man sich jetzt entweder mit seinem eigenen Team anmelden oder dem offenen Team beitreten. Bereits zum zweiten Mal tritt in diesem Jahr der gesamte Kreis Paderborn beim Stadtradeln an. Die für Paderborn erradelten Kilometer werden nicht nur für die Stadt gezählt, sondern fließen auch in die Kreiswertung ein.
Eröffnet wird der Aktionszeitraum am 14. Mai auf dem Fahrradtag in Schloß Neuhaus. Los geht es um kurz nach 11 auf der Bühne im Schlosspark. Mit dabei sein wird auch der diesjährige Stadtradel-Star André Wiersig: Der Extremschwimmer, der unter anderem als erster deutscher und insgesamt sechzehnter Schwimmer die "Ocean's Seven" absolvierte, tritt in diesem Jahr in Paderborn mit in die Pedale. Anschließend bietet sich auf dem Fahrradtag auch die Gelegenheit, beim Bummeln vielleicht noch fehlendes Equipment für die perfekte Radtour zu finden.
Und so funktioniert das Stadtradeln: Jeder, der in der Stadt Paderborn lebt, arbeitet, einem Verein angehört oder eine (Hoch-)Schule besucht, kann teilnehmen. Geradelt wird im Team, das aus mindestens zwei Personen besteht. Entweder schließt man sich einem bestehenden Team an oder gründet bei der Online-Registrierung ein neues Team, zum Beispiel mit der Familie, den Nachbarn, Vereinen oder Unternehmensbelegschaften. Wer sich noch nicht für ein Team entschieden hat, kann auch einfach im offenen Team mitfahren. Während des Aktionszeitraumes, der bis zum 3. Juni 2023 läuft, zählt dann jeder gefahrene Kilometer. Am Ende werden erradelten Kilometer pro Kommune und Kreis zusammengezählt und so eine bundesweite Rangliste erstellt.
Im letzten Jahr wurde erstmals der Wanderpokal für das beste Team mit den absolut meisten Kilometern vergeben. Diesen holte sich als Spitzenreiter das erneut überragende Team des Gymnasiums Theodorianum. Wird der Wanderpokal dieses Jahr am Kamp bleiben oder schafft es ein anderes Team, das Schulteam zu übertrumpfen? Wenn nicht, dürfte sich das Theodorianum über das „Sixpack“ freuen: sechs Mal Spitzenreiter in Paderborn. Es wird also spannend.
Die Paderborner Schulen können ihre Teams parallel zum Stadtradeln auch zum Schulradeln NRW anmelden. Die Kilometer zählen dann für beide Wertungen. Der Wettbewerb richtet sich an die weiterführenden Schulen. Auch Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer können fleißig mitradeln. Einfach das Schulteam beim Stadtradeln anmelden und den Haken beim Schulradeln setzen.
Gelegenheiten zum Radfahren gibt es reichlich: Das kann der tägliche Weg zur Arbeit sein oder eine schöne Radtour, zum Beispiel aus dem Angebot der Tourist Info Paderborn. Wer Inspiration sucht, wird auf der Homepage der Tourist Info fündig, es stehen dort auch GPS-Tracks zum Download zur Verfügung. Als Anreiz kräftig mitzuradeln wird es auch in diesem Jahr wieder einen erstklassigen Hauptpreis zu gewinnen geben – ein von Löckenhoff gesponsortes E-Bike.
Wie immer gilt: Beim Stadtradeln geht es um den Spaß am Fahrradfahren. Gleichzeitig sollen viele Menschen für die Nutzung des Fahrrades im Alltag begeistert werden. So wird das Klima geschont und die Gesundheit gefördert. Aufgerufen sind Paderbornerinnen und Paderborner jeden Alters, egal ob versierte Vielradler oder neugierige Einsteiger. Im letzten Jahr radelten 2281 Paderbornerinnen und Paderborner in 142 Teams 368.895 Kilometer und sparten damit rund 52 Tonnen CO2 ein.
Darüber hinaus hat die Aktionen auch einen Nutzen für die Radverkehrsplanung in der Stadt: Wer seine Strecken mit der offiziellen App aufzeichnet und seine Zustimmung gibt, die Routen freizugeben, trägt zur Erfassung flächenhafter Radverkehrsdaten bei. Das bedeutet, dass alle aufgezeichneten Strecken anonymisiert in Karten eingetragen und den Kommunen nach dem Wettbewerb zur Verfügung gestellt werden. Dadurch ergibt sich ein umfassendes Bild: Wo fahren Paderborns Radfahrer*innen wirklich? Wie lange stehen sie an bestimmten Punkten? Welche Strecken werden vielleicht gemieden? Für die Verkehrsplanung sind dies wichtige Informationen mit Blick auf die Optimierung des Radnetzes.