Neue Bäume zwischen Resten alter Pappeln

20 junge Alleebäume im Haxtergrund gepflanzt

© Dirk RelleckeAlleebäume

Winter- und Sommerlinden, Stieleichen sowie Bergahorne können nun am Grundweg im Haxtergrund nahe des Marienbildnisses in freier Natur zwischen den belassenen Stammabschnitten der alten Pappeln ihr hoffentlich langes Wachstum beginnen. Die Pappeln waren Ende Februar anlässlich einer verkehrssichernden Maßnahme abgesetzt worden. Die schon Ende März gepflanzten Ersatzbäume sollen im Weiteren noch mit einigen Edelkastanien ergänzt werden, die als Alleebäume nicht verfügbar waren.

Sichtlich erfreut nahm der Paderborner Geschäftsmann und Waldfreund Hermann Schäfers mit Toni Wiethaup vom städtischen Amt für Umweltschutz und Grünflächen bereits im April dieses Corona bedingt, lange verschobene gemeinsame Vorhaben ab.

„Bereits Anfang 2020 nahm ich Kontakt zu Herrn Wiethaup als damals Zuständigen für den Paderborner Stadtwald auf mit der Bitte, im Haxtergrund anlässlich meiner 70sten Geburtstagsfeier am 25. April 2020 – gleichzeitig Tag des Baumes – den damaligen Baum des Jahres, eine Robinie, mit meinen Geburtstagsgästen pflanzen zu dürfen. Die Feier musste wegen Corona dann zwar abgesagt werden, die Robinie wurde trotzdem in die Erde gesetzt und hat sich seitdem prächtig entwickelt“, erinnert sich Schäfers, der sich schon damals zu weiteren Baumspenden bereit erklärte.

„Gemeinsame Überlegungen über das Wo und Wann führten dann im vergangenen Jahr zu dieser Maßnahme, die das Notwendige mit Umweltbildung auf viele Jahre verbindet. An den verbliebenen Pappelstämmen können Holzkünstler Werke schaffen, die sich im Zerfall verändern - zerfallende Totholzkunst als besonderes Objekt der Umweltbildung“, ergänzt Wiethaup. Die Umsetzung dieses Teils der Gesamtmaßnahme werde derzeit noch im Detail geklärt.