Erfolgreicher Paderborner Klimaschutz war Thema

Ausschuss für Klima- und Umweltschutz der Stadt Frankfurt am Main zu Besuch in Paderborn

© Stadt PaderbornFoto_Erfolgreicher Paderborner Klimaschutz war Thema

Der Ausschuss für Klima- und Umweltschutz der Stadt Frankfurt am Main besuchte im Rahmen einer Studienreise auch Paderborn. Ziel der Reise war es, Städte zu besichtigen, die erfolgreich den Herausforderungen des Klimawandels begegnen und Impulse zum Thema Klimaschutz und Klimafolgenanpassung zu bekommen. Neben den Mitgliedern des Fachausschusses waren auch Mitarbeitende aus dem Klimareferat und die Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen der Stadt Frankfurt, Rosemarie Heilig, angereist.

„Wir haben die Herausforderungen des Klimawandels erkannt und gehen den Klimaschutz und die Klimafolgeanpassungen aktiv an. Einen wichtigen Schritt auf diesem Weg stellt die Teilnahme am european energy award (eea) in Verbindung mit dem Klima Aktionsplan Paderborn (KAP) dar. Die Auszeichnung mit dem eea Gold im vergangenen Jahr zeigt, dass wir unsere Anstrengungen in Richtung Klimaschutz- und Klimafolgenanpassung zukunftsweisend zusammengeführt haben“, verdeutlichte Claudia Warnecke, Technische Beigeordnete, zur Begrüßung in ihrem Impulsvortrag. Anschließend berichtete Tobias Helling aus dem Klimamanagement der Stadt Paderborn über die Herausforderungen und Lösungsansätze zur klimafreundlichen Transformation der Wärmeversorgung.

Auch die Leiterin des Amtes für Umweltschutz und Grünflächen, Jessica Schütte und der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Klima und Mobilität, Dr. Klaus Schröder, nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit den Gästen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen besichtigte die Delegation den Neubau der Energiezentrale für den Verwaltungsstandort Abdinghof, welche durch die energetische Nutzung von Paderwasser ein innovatives Beispiel für eine gelungene Wärmewende darstellt. Beim anschließenden Spaziergang durch das Paderquellgebiet bekamen die Besucher*innen bei kleinen Infostopps weitere Informationen zur energetischen Nutzung der Pader und zum Kaltwassernetz in der Innenstadt.

Den Abschluss des Besuches bildete eine Besichtigung der Renaturierung des Mittleren Paderquellgebietes als Beispiel für eine erfolgreiche Synergie aus Stadtentwicklung und Klimafolgeanpassung.