Obristentreffen der Paderborner Schützenvereine
Traditioneller Austausch in Sennelager
Auf Einladung von Bürgermeister Michael Dreier kamen am Freitag die Obristen der Paderborner Schützenvereine zu einem traditionellen Austausch zusammen. Das diesjährige Obristentreffen, welches von der St. Hubertus - Schützenbruderschaft Sennelager ausgerichtet wurde, stand ganz im Zeichen des Dialogs über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Schützenvereine in der Region.
Nach der Begrüßung durch Oberst Elmar Fortak und Bürgermeister Dreier sowie einem Imbiss, berichteten die Vereine über ihre aktuelle Situation. Themen wie steigende Zeltkosten, Getränkepreise und die mögliche Anpassung von Mitgliedsbeiträgen wurden offen diskutiert. Besonders großen Zuspruch fand die Diskussion über die Öffnung der Mitgliedschaften für Frauen als vollberechtigte Mitglieder – ein Schritt, der von vielen als zukunftsweisend betrachtet wird.
Die Obristen waren sich einig, dass die zunehmende Bürokratie bei Anträgen und Genehmigungsverfahren eine wachsende Herausforderung, gerade für das Ehrenamt, darstellt. Auch das Finden von Nachwuchs für Vorstandspositionen bleibt ein zentrales Anliegen. Bürgermeister Michael Dreier nutzte den Anlass, um den Schützenvereinen für ihre unermüdliche ehrenamtliche Arbeit zu danken. „Die Schützenvereine sind eine tragende Säule des gesellschaftlichen Lebens in Paderborn. Auch nach meiner Amtszeit werde ich den Traditionen gerne treu bleiben und das ein oder andere Schützenfrühstück besuchen“, erklärte Dreier in seiner Ansprache.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass der jährliche Austausch eine wertvolle Tradition ist, die weitergeführt werden sollte. Oberst Elmar Fortak betonte, dass es ihm eine große Freude war, diese Runde in Sennelager begrüßen zu dürfen. Der Abend endete in geselliger Runde bei anregenden Gesprächen und stärkte den Zusammenhalt der Paderborner Schützenvereine.