Paderborn steht auf gegen Rassismus und rechte Hetze

Bürgermeister Michael Dreier nimmt krankheitsbedingt nicht an Demonstration teil

© Stadt PaderbornBürgermeister Michael Dreier, Fotostudio Verena Neuhaus, Paderborn

"Ich finde es gut und richtig, dass die Menschen auf die Straße gehen und ein klares Zeichnen der Solidarität, der Toleranz und des Zusammenhaltes setzen. Leider kann ich persönlich krankheitsbedingt nicht teilnehmen.
Herzlichen Dank sage ich den Initiatoren, die diese wichtige Veranstaltung organisiert haben. Ich spreche mich klar und deutlich gegen die rechtsextremen Ideen aus. Der Begriff „Remigration" darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. „Remigration" ist ein Paradebeispiel für die verschleierte Sprache der Rechtsextremen. Der Begriff „Remigration" erinnert an die schlimmste Zeit und ist ein Schlag in das Gesicht der Demokratie.
Wir alle können ein Beitrag dazu leisten, dass Ausgrenzung keinen Platz in unserer Mitte findet.
Immer dann, wenn in unserem Land, wenn irgendwo sonst auf der Welt, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Menschenwürde angegriffen werden, müssen wir uns zu Wort melden und Position beziehen.
Ich bin stolz darauf und werde nicht müde zu betonen, dass es ein großer Verdienst ist, dass hier in Paderborn 140 Nationen friedlich und verständnisvoll miteinander leben. Dies ist nicht selbstverständlich!
In diesem Sinne appelliere ich an uns alle, weiterhin für Solidarität, Respekt für den Nächsten und eine von Offenheit geprägte Kultur einzustehen.
Ich bitte jeden von uns, mit offenen Augen und Ohren, ob in der Familie, am Arbeitsplatz, oder auf der Straße, aufmerksam und wachsam zu sein", sagte Michael Dreier zur für Montagabend geplanten Demonstration gegen die Veranstaltung der AfD in Paderborn.