Sinfoniekonzert mit der Nordwestdeutschen Philharmonie
Am Mittwoch in der PaderHalle - noch Restkarten erhältlich
Für sein vorletztes Konzert als Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie in Paderborn am Mittwoch, 24. Januar, um 19.30 Uhr in der PaderHalle hat sich Jonathon Heyward zwei echte Brocken des 20. Jahrhunderts mit großem Orchester vorgenommen: die vier letzten Lieder von Richard Strauss und die achte Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch.
Diese vier letzten Lieder entstanden 1948, ein Jahr vor dem Tod des Komponisten. Sie sind ein Dokument von Weisheit, Abgeklärtheit und Freiheit. Für Sängerinnen mit großen Stimmen sind sie ein Gipfelpunkt des Repertoires, an den man sich nur mit Respekt heranwagt.
Die Britin Claire Booth unternimmt diese Gipfelwanderung erstmals in ihrer Karriere mit der Nordwestdeutschen Philharmonie. Die düstere „Achte“ von Schostakowitsch aus dem Jahr 1943 ist eines der Werke, mit denen sich der Komponist unterschwellig mit den Herrschenden anlegte und mit seinem Leben spielte. 1948-1956 durfte sie in der UdSSR nicht aufgeführt werden.
Es gibt nur noch wenige Restkarten. Sofern an der Abendkasse noch Karten vorhanden sind, ist der Eintritt an der Abendkasse mit dem AStA Kulturticket Paderborn frei.