Kunstgeschichtlicher Vortrag über die Malerei in der Renaissance in Florenz
Am Mittwoch, 31. Januar, in der Volkshochschule Paderborn
Am Mittwoch, 31. Januar, referiert die Kunsthistorikerin Mechthilde Beike im Rahmen einer kunstgeschichtlichen Vortragsreihe um 15 Uhr im Vortragsraum der vhs Paderborn, Am Stadelhof 8, unterhaltsam und mit zahlreichen Bildern über die Malerei in der Renaissance zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert in Florenz. Dabei werden auch kulturhistorische Aspekte der Stadt berücksichtigt.
Florenz gilt als die Wiege der Renaissance. Mit wachsendem Selbstbewusstsein begann der Mensch im Zeitalter der Renaissance Kunst und Kultur zu revolutionieren. In der Malerei bildeten sich neue Maßstäbe heraus. Dies ging einher mit der Neuerfindung und Gestaltung des Bildraums, der Zentralperspektive und der Körperlichkeit.
Die geistige Grundlage der Renaissance war der Humanismus. Ein neues Menschenbild entstand und mit ihm das Aufkommen des Individualismus, das sich besonders auch in der Porträtmalerei zeigt. Dargestellt wurden nun handelnde Menschen, ihre Persönlichkeit und Bestimmung. Selbst die Muttergottes, das Jesuskind und die Engel werden plötzlich zu lebensprallen Menschen in ihrer Zeit.
Als die Medici-Familie 1434 die Macht in der Stadt übernahm, erwiesen sie sich zum Glücksfall für die Kunst. Sie waren reich und mächtig und investierten in die Kunst. Zu den berühmtesten Künstlern, die in Florenz wirkten, gehören u.a. Michelangelo Buonarroti Leonardo da Vinci, Domenico Ghirlandaio und Sandro Botticelli.
Anmeldungen nimmt die Volkshochschule Paderborn unter der Rufnummer 05251/88-14300, im Internet auf www.vhs-paderborn.de oder per E-Mail an vhspaderbornde entgegen.