Mitnahmeverbot von Elektro-Tretrollern in den PaderSprinter-Bussen
Aufgrund von Sicherheitsrisiko
Wie der PaderSprinter berichtet, wird aufgrund gravierender Sicherheitsbedenken ab Montag, 1. April 2024, die Mitnahme von Elektrotretrollern in den Bussen des PaderSprinters untersagt. Damit folgt das Unternehmen einer jüngsten Empfehlung des Branchenverbandes VDV (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen).
Aus dem europäischen Ausland, unter anderem aus London, Barcelona und Madrid, wurden mehrere Fälle gemeldet, in denen die Akkus der beliebten, sogenannten E-Scooter in Brand geraten waren. Derzeit gelten keine einheitlichen Sicherheitsvorschriften für diese Kurzstreckenfahrzeuge und die exponierte Positionierung der verbauten Lithium-Ionen-Akkus an den E-Tretrollern begünstigt die Brand- und Explosionsgefahr. Im geschlossenen Raum von Bahnen und Bussen besteht in solchen Fällen für die Fahrgäste besondere Verletzungsgefahr auch durch Rauchentwicklung und giftige Dämpfe.
Für E-Bikes, Elektro-Rollstühle und vierrädrige Elektromobile (oft ebenfalls als E-Scooter bezeichnet) gilt dieses Mitnahmeverbot nicht, da für deren Akkus bereits deutlich höhere Sicherheitsstandards gelten und sie somit kein solches Sicherheitsrisiko erkennen lassen.
Elektrotretroller erfreuen sich großer und steigender Beliebtheit, gerade auch in Verbindung mit der Nutzung von ÖPNV-Angeboten. Das aktuelle Mitnahmeverbot wird daher bis auf weiteres ausgesprochen und soll nach ausreichender Nachbesserungen bei den Sicherheitsmaßnahmen wieder aufgehoben werden.
Weitere Informationen gibt es unter www.padersprinter.de und im Kundencenter an der Westernmauer (Tel.: 05251-6997 222).