Heimat der Vielfalt
Bürgermeister empfängt Religionsvertreter*innen im Rathaus
Am vergangenen Mittwoch war es wieder so weit: 35 Religionsvertreter*innen aus Paderborn wurden im historischen Rathaus von Bürgermeister Michael Dreier zu einem traditionellen Austausch empfangen. Zu Gast waren Mitglieder verschiedenster Konfessionen und Gemeinden. Auch zwei Vertreter des Forums der Religionen nahmen an dem Treffen teil.
„Das Treffen der Religionsvertreter*innen ist für uns immer eine besondere Veranstaltung“, betonte Michael Dreier zu Beginn seiner Rede. Das Treffen habe für ihn persönlich eine hohe Bedeutung, da hier ein interreligiöser und interkultureller Austausch stattfinden könne und unterschiedliche Themen der Stadt Paderborn besprochen würden.
Dreier stellte während seiner Präsentation den Begriff „Heimat“ in den Vordergrund. Für ihn sei es wichtig, dass die Menschen die Stadt Paderborn als solche empfinden. „Der Begriff zeigt auch die gelebte Verbundenheit in unserer Stadt. Hier unterstützt und hilft man sich gegenseitig“, so Dreier.
Der Bürgermeister lobte darüber hinaus die freundschaftlichen Verbindungen mit Paderborns Partnerstädten: „Besonders schön sind die internationalen Beziehungen, die wir in Paderborn pflegen.“ Ebenso machte er deutlich, „dass wir eine internationale Stadt sind, dass wir eine bunte Stadt sind, dass wir eine Stadt der Vielfalt sind und eine, in der man die Menschen achtet“.
Rückblickend ging Dreier zudem auf jüngst beendete städtische Projekte ein: Den neuen Hauptbahnhof, der in diesem Jahr eingeweiht wurde, die Sanierung des Adam-und-Eva-Hauses zu einer Open-Library und die Schaffung eines Lesegartens vor der Stadtbibliothek zur Pader hin beschrieb er beispielhaft als gelungene Investitionen in die Stadt Paderborn. Außerdem stellte der Bürgermeister vielversprechende Zukunftsprojekte vor. Hier nannte er als Beispiele das Zukunftsquartier an den Driburger Straße sowie das neue Stadthaus im Herzen der Stadt.
Die Vertreter des Forums der Religionen, Thomas Kemper und Rainer Fromme, welche im Anschluss das Wort ergriffen, zeigten sich dankbar für die gute Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaften. Sie betonten, dass dies keine Selbstverständlichkeit sei. Außerdem stellten sie kurz ihre Arbeit und Visionen vor.
Der Abend endete mit einem gelungenen Austausch und einem gemütlichen Beisammensein.