Die Zauberflöte in der Paderhalle
Aufführung am 6. Dezember
Am Nikolaustag (Freitag, 6. Dezember) um 19 Uhr ist es wieder einmal so weit:
„Die Zauberflöte“ von Mozart wird gespielt. Das Landestheater Detmold kommt mit Symphonischem Orchester, Chor und großem Ensemble auf Einladung des Kulturamts in die Paderhalle. Diese Oper von Mozart ist seit Generationen für viele der erste Einblick in die Welt des Musiktheaters. Regisseur Dirk Schmeding weiß das: „Dass das Stück für viele die Erstbegegnung mit Musiktheater ist, haben wir uns zum Grundsatz gemacht: Die Geschichte und die Figuren in all ihren Nöten sollen sich direkt vermitteln.“
Es geht um Prinz Tamino, der sich in das Bildnis von Pamina verliebt, der Tochter der Königin der Nacht. Er ist zu heldenhaften Taten und lebensgefährlichen Prüfungen bereit, um sie aus den Händen des Entführers Sarastro zu befreien. Ihm zur Seite: der Freigeist Papageno und eine Zauberflöte. Aber vieles kommt ganz anders als gedacht. Tamino, Papageno und auch Pamina müssen eine Menge dazulernen. „Die Zauberflöte ist eine Geschichte übers Erwachsenwerden,“ sagt Regisseur Dirk Schmeding. Er und der Bühnenbildner Pascal Seibicke haben das zum Prinzip ihrer Inszenierung gemacht: Immer wieder öffnen sich Türen und die jungen Hauptfiguren müssen sich gegenüber den Weltanschauungen der älteren Generation behaupten. Bei deren Streit geht es ums Ganze: Ein übergroßer Mond wird zum Zeichen für die Welt.
Um 18.15 Uhr gibt Birgit Reiher eine Einführung im oberen Foyer.
Es gibt noch Restkarten zu Preisen zwischen 34 und 12 Euro im Ticketcenter am Königsplatz (Telefon 05251/299750) und online unter www.paderhalle.de.
Mit dem AStA Kulturticket Paderborn ist der Eintritt an der Abendkasse frei, sofern es noch Karten gibt.