Noch Plätze frei: Fortbildung für Kunstlehrer*innen

Ausstellung „Der Fluss bin ich“ steht am 14. Mai im Mittelpunkt

© Stadt PaderbornAktuell

Anlässlich der Ausstellung „Der Fluss bin ich“, die am 28. Juni entlang der Pader startet, bietet das Stadtmuseum Paderborn eine Fortbildung für Kunstlehrer*innen am Mittwoch, 14. Mai, von 9 bis 15 Uhr an. Das Konzept der „Tatort Paderborn Ausstellung“ und die vielfältigen künstlerischen Positionen bieten eine besondere Möglichkeit, den eigenen Kunstunterricht um zeitgenössische und ortsbezogene Perspektiven auf die Stadt Paderborn beziehungsweise die Pader zu erweitern und damit eine direkte Beziehung zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen herzustellen.

Im Vorfeld der Ausstellung macht die Fortbildung das Angebot, methodisch-didaktische Umsetzungsmöglichkeiten für den Kunstunterricht der Sekundarstufen I und II kennenzulernen, exemplarisch zu erproben und gemeinsam zu reflektieren. Die Inhalte der Fortbildung orientieren sich an den gültigen Kernlehrplänen des Landes NRW.

Die Fortbildung richtet sich an Kunstlehrer*innen, die an weiterführenden Schulen tätig sind, und ist kostenfrei. Digitales Arbeitsgerät sollte mitgebracht werden. Für die Fortbildung können sich Interessierte bis zum 8. Mai bei Florian Schwarz (f.schwarzschulegmailcom) anmelden.

Die Ausstellung „Der Fluss bin ich“ (28. Juni bis 5. Oktober) widmet sich dem Fluss Pader und seiner besonderen Bedeutung für die Stadt. Die Kunstwerke entstehen entlang des Flusses, der mitten in der Stadt aus etwa 200 Quellen entspringt. Die Einzigartigkeit der Pader nimmt die Ausstellung zum Anlass, nach der Rolle zu fragen, die die Pader für Paderborn spielt. Wie wäre es, sie als eine gleichberechtigte Mitbürgerin der Stadt zu betrachten? Welche neuen Perspektiven ergeben sich, wenn der Fluss so nicht nur als Naturerscheinung, sondern als Teil des städtischen Lebens verstanden wird? Durch die Verbindung von Kunst und Natur eröffnet die Ausstellung ungewohnte Sichtweisen auf das Zusammenspiel von Stadt und Fluss.