„Westfalen – Ein Name, viele Bedeutungen“

Ein Vortrag über 1.250 Jahre wechselvolle Geschichte an der VHS Paderborn

© Stadt Paderborn„Westfalen – Ein Name, viele Bedeutungen“

Vor 1.250 Jahren taucht der Name Westfalen zum ersten Mal in den fränkischen Reichsannalen auf: Im Jahr 775 werden dort die „Westfalaos“ erwähnt – eines der drei Teilvölker der Sachsen zwischen Weser und Elbe. Seitdem hat sich vieles verändert: Wer sich „Westfale“ nannte, was „westfälisch“ bedeutete und welche Regionen damit verbunden waren, wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder.

Der Vortrag „Westfalen – Ein Name, viele Bedeutungen“ an der Volkshochschule Paderborn geht dieser spannenden Entwicklung nach. Hinter der scheinbar beständigen Tradition des Namens verbirgt sich eine Geschichte voller Brüche, Wandlungen und Neuanfänge – von den frühen mittelalterlichen Erwähnungen bis in die Gegenwart.

Referent Roland Linde, Mitherausgeber des Begleitbandes zur Ausstellung „775. Westfalen. Das Buch“, führt die Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine anschauliche Reise durch die Jahrhunderte. Dabei verbindet er historische Hintergründe mit aktuellen Perspektiven auf regionale Identität und Selbstverständnis.

Der Vortrag findet am Dienstag, 28. Oktober, von 18 bis 19.30 Uhr in der vhs am Stadelhof statt.

Eine vorherige Anmeldung bei der vhs Paderborn wird erbeten. Unter der Tel.-Nr. 05251 88-14300 und online unter www.vhs-paderborn.de gibt es weitere Informationen und eine Anmeldung ist möglich.