Radeln für den Frieden
Akteure der Paderborner Flüchtlingshilfe engagieren sich mit einer Tour durch die Stadt
Um ein Zeichen für den Frieden zu setzen, radelten haupt- und ehrenamtliche Akteure der Paderborner Flüchtlingshilfe auch in diesem Jahr wieder gut sichtbar in ihren Trikots mit dem Slogan „Radeln für Frieden“ in Paderborn. Gemeinsam veranstalteten die Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten der Stadt Paderborn (KOST), der Fachdienst MiCado und die Integrationsagentur des Caritasverbandes Paderborn eine Radtour.
„Die Radtour ist wie jedes Jahr in das Programm der deutschlandweiten Aktion ‚Interkulturelle Woche‘ eingebunden,“ sagte Dr. Verena Kopp, Leiterin der Koordinierungsstelle. „Das Ziel bzw. die Intention ist das Wichtigste“, betonte die städtische Sozialdezernentin Sandra Jürgenhake und wünschte allen Teilnehmenden eine schöne Tour. „Frieden und Menschenwürde können wir in der jetzigen Zeit gut gebrauchen, deswegen bin ich heute mit dabei“, sagte Recep Alpan, Vorsitzender des Integrationsrates, der den Veranstaltern für die Organisation dankte.
Die Tour planten Verena Kopp sowie Thomas Kemper von der Integrationsagentur des Caritasverbandes von der Paderborner Innenstadt über Elsen nach Wewer und zurück. Aufgrund des strömenden Regens musste die Strecke abgekürzt werden und führte durch das Riemekeviertel und die Innenstadt zum Rathaus und schließlich über den Heierswall wieder zurück. Am Rathaus traf die Gruppe auf Bürgermeister Michael Dreier. „Es gibt nichts Wichtigeres als immer wieder deutlich zu machen, was es für ein Geschenk ist, dass wir hier in Frieden leben können und darum finde ich die Initiative richtig toll“, sagte er.
Für den Ausklang stand allen Radelnden der Garten der Integrationsagentur des Caritasverbandes zur Verfügung, wo sie zur Mitmachaktion unter dem Motto „Menschenwürde und Frieden“ eingeladen waren. Im regen Austausch kamen die Teilnehmenden zu dem Ergebnis, dass Frieden in drei Kategorien wichtig sei: politisch, gesellschaftlich und persönlich. Die Würde jedes Menschen anzuerkennen, unabhängig von Kultur, Religion, Geschlecht und Meinung, sei eine herausfordernde Grundhaltung.
Verena Kopp und Thomas Kemper freuten sich, dass die Aktion gut angenommen wurde und ein voller Erfolg war. Sie danken allen Beteiligten für die Teilnahme an der Fahrradtour, mit der erneut gemeinsam ein Zeichen für den Frieden gesetzt werden konnte.