Gedenken an die Opfer der Pogromnacht von 1938

Veranstaltungsinformationen

In der Gedenkstunde am Mahnmal an der Alten Synagoge wird der verfolgten und ermordeten Paderborner Jüdinnen und Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933-1945 gedacht. .

Gedenken an die Opfer der Pogromnacht von 1938

Am 9. November 2025 jährt sich zum 88. Mail die Pogromnacht von 1938. Die Stadt Paderborn und die GCJZ laden ein zum Gedenken an die verfolgten und ermordeten Paderborner Jüdinnen und Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933-1945 um 19.15 Uhr am Mahnmal an der Alten Synagoge.
Die Gedenkrede hält Christoph Rüther (Landrat des Kreises Paderborn). Die musikalische Begleitung erfolgt durch das Ensemble Saxaholics der Musikschule Paderborn. Die Namen der Ermordeten lesen Schüler und Schülerinnen der Realschule Schloß Neuhaus.

Die vor 88 Jahren gegen die Juden gerichteten Mord-, Brandstiftungs- und Plünderungs- und Vertreibungsaktion des 9. und 10. November 1938 waren kurzfristig zentral angeordnet und initiiert worden. Die Aktionen wurden in erster Linie von Parteistellen der NSDAP und Einheiten der SA und SS durchgeführt. 1.400 Synagogen, Gebetsräume und jüdische Versammlungsstätten brannten. Mehrere Tausend Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört und geschändet. In dieser Nacht wurden mehrere Hundert Juden ermordet und in den folgenden Tagen über 30.000 jüdische Männer in Konzentrationslager verschleppt.
Die Diskriminierung und Ausgrenzung der deutschen Juden mündete in die systematische Verfolgung der deutschen jüdischen Bevölkerung und führte unmittelbar zur Ermordung von sechs Millionen Juden

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