Jazzkonzert am 14. August an der Busdorfmauer in Paderborn
Veranstaltungsinformationen
Am kommenden Freitag, dem 14. August, laden die Jakobusfreunde Paderborn zu einem Open-Air-Jazzkonzert mit dem "Münsterland Trio" auf die Wiese vor dem Pilgerbüro an der Busdorfmauer 33 ein.
Am kommenden Freitag, dem 14. August, 18.00 Uhr, laden die Jakobusfreunde Paderborn zu einem Open-Air-Jazzkonzert mit dem „Münsterland Trio“ auf der Wiese vor ihrem Vereinsbüro an der Busdorfmauer 33 ein. Gastsolist des Konzerts ist der Saxophonist Alberto Arteta aus der Paderborner Partnerstadt Pamplona. Ein Eintritt wird nicht erhoben.
Alberto Arteta kennt den Namen Paderborn. Schließlich besteht zwischen den Städten Paderborn und Pamplona seit fast einem Vierteljahrhundert eine Städtepartnerschaft. In der Nähe Pamplonas ist Alberto Arteta (32), aufgewachsen, hier hat er seine Karriere als Jazzsaxophonist begonnen, die ihn durch viele Städte Europas geführt hat. Am 14. August lernt er endlich die Stadt kennen, von der er schon so oft gehört hat.
Den Kontakt hat der Münsteraner Jazzmusiker und Konzertveranstalter Sebastian Netta hergestellt. 2025 lud er Alberto Arteta zum ersten Mal als Gastsolisten in das von Netta mitgegründete „Münsterland Trio“ ein, das neben Sebastian Netta am Schlagzeug aus dem Niederländer Ruud Ouwehand am Kontrabass und dem Pianisten Sebastian Altekamp besteht.
Artetas Stil zwischen „lyrischer Verdichtung und offener Improvisation“ auf dem Tenor- und Sopransaxophon passe sehr gut zum dem kammermusikalischen Jazz des Trios, sagt Sebastian Netta. Die Zusammenarbeit gestaltete sich offenbar so inspirierend, dass er den Spanier in diesem Jahr wieder einlud, unter anderem zu dem Konzert in Paderborn.
Der Freitagabend verspricht ein musikalisches Ereignis mit einem besonderen internationalen Esprit zu werden. „Das Münsterland Trio steht im Zeichen der Begegnung“, sagt Sebastian Netta, „Menschen, Regionen und Kulturen“ sollen sich in der Musik der Band begegnen. So kommen die Jakobusfreunde als Mitveranstalter ins Spiel. Der Verein hat eine besonders enge Verbindung zu Artetas Heimatstadt Pamplona. Er betreibt dort die Pilgerherberge „Casa Paderborn“.
Auch beim musikalischen Basismaterial greifen die Musiker auf die europäische Musiktradition zurück, die von dem Quartett interpretiert und musikalisch erweitert wird. Dabei zeigt sich, wie nah sich die Kulturen oft sind. Das in Deutschland bekannte Lied „Mein Vater war ein Wandersmann“ kennt Alberto Arteta als uralte baskische Melodie. Man darf gespannt sein, was die vier Musiker aus diesem gemeinsamen Erbe bei ihrem Konzert in Paderborn machen.
Für das Konzert auf der Wiese an der Busdorfmauer bringt Sebastian Netta die mobile „Bonsaibühne“ mit, die für Outdoor-Konzerte wie dieses entworfen wurde. Nur wenn es andauernd regnet, wird der Auftritt in den nahen Pürting der Busdorfkirche verlegt.