Fortführung der Planungen im Geisselschen Garten
Die Planungen werden von dem Hannoveraner Büro Lohaus Carl Köhlmos weitergeführt
Nachdem im Oktober 2023 das Freiraumkonzept zur Neugestaltung des Geisselschen Gartens vom Büro Lohaus Carl Köhlmos im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung von drei Landschaftsarchitekturbüros zum Siegerentwurf gekürt wurde, werden die Planungen von dem Hannoveraner Büro nun weitergeführt.
In einem ersten Abstimmungsgespräch wurden die Rahmenbedingungen bis hin zur Erarbeitung der Ausführungsplanung durchgesprochen. Insbesondere ging es dabei auch um Aspekte der Archäologie, des Naturschutzes sowie der Öffentlichkeitsarbeit. Die Planungen sind für 2024 angesetzt und werden vermutlich bis Anfang 2025 dauern, sodass erste Baumaßnahmen 2025 starten können.
„Nach dem Gartendenkmal Paderquellgebiet konnten nun auch für unsere zweite ganz besondere innerstädtische Grünfläche, den Geisselschen Garten, die konkreten Planungen starten“, freut sich die Technische Beigeordnete Claudia Warnecke. „Neben der Qualität der Planungen wird unser besonderes Augenmerk auf der Einhaltung der Zeitpläne liegen“, ergänzt Jessica Schütte, Leiterin des Amtes für Umweltschutz und Grünflächen.
Der ca. 4.000 qm große Geisselsche Garten liegt im nördlichen Bereich der Paderborner Innenstadt. Als privater Garten entstanden, befindet sich das Gelände seit 1940 im Besitz der Stadt und wurde zu einer innenstadtnahen Grünoase mit wichtiger Trittsteinfunktion im Freiflächen- und Biotopverbund um die Altstadt. Ein Tornado zerstörte 2022 große Teile des Baumbestandes, der den Ort prägte. Dabei wurden ca. 120 Bäume entwurzelt oder stark geschädigt sowie die Paderufer mit ihrer Ufervegetation und Stadtmobiliar beschädigt.