Coronavirus: Aktuelle Regelungen

Hier finden Sie Informationen zu den aktuell gültigen Regelungen, verankert im Amtsblatt mit der Allgemeinverfügung für die Stadt Paderborn sowie Downloads und Links zu Verordnungen und Hinweisen des Landesministerium.

Amtsblatt der Stadt Paderborn

VERORDNUNGEN DES LANDES NRW ZUM SCHUTZ VOR NEUINFIZIERUNGEN

Nach den Bund-Länder-Beschlüssen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens vom 27. August 2020 setzt Nordrhein-Westfalen die Regelungen und Maßnahmen in der angepassten Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) um. Gleichzeitig werden die  Coronaverordnungen bis zum 15. September 2020 verlängert. Neben der Einführung einer lokalen Corona-Bremse, um passgenau und noch schneller in betroffenen Kommunen auf ein erhöhtes lokales Infektionsgeschehen reagieren zu können, gelten ab 1. September 2020 neue Regeln für die Genehmigung von Veranstaltungen sowie in Schulen.

Hygiene- und Infektionsschutzstandards

Die nachfolgenden Hygiene- und Infektionsschutzstandards gelten für die nach der CoronaSchVO NRW zulässigen Angebote und Einrichtungen, soweit auf diese Anlage verwiesen wird. 

Die nachfolgenden Standards bilden nur die Verpflichtungen ab, die sich aus dem Infektionsschutzgesetz des Bundes und der CoronaSchVO NRW ergeben. Ggf. weitergehende Pflichten zum Infektionsschutz bzw. zur Hygiene aus anderen Rechtsvorschriften (z. B. Arbeitsschutzrecht) müssen ebenfalls und ggf. auch darüber hinaus beachtet werden.

  • Gastronomie (Innen- und Außengastronomie)
  • Beherbergungsbetriebe (Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Campingplätze)
  • Friseurhandwerk in Friseursalons (entsprechend bei mobilen Friseurdienstleistungen)
  • Podologische Behandlungen, podologische Fußpflege und Fußpflege
  • Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tätowierstudios, Piercingstudios, Manikürestudios
  • Massage/Massagestudios
  • Fitnessstudios
  • Hallenschwimmbäder, Freibäder, Naturbäder und ähnliche Einrichtungen
  • Fahrten in Reisebussen
  • Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche
  • Kongresse und Messen
  • Hygienestandards für Musik und Gesang im Orchester- und Theaterbetrieb (einschließlich Probenbetrieb) im Profi- und Amateurbereich sowie für Unterricht in Musikschulen
  • Vorübergehende Freizeitparks
  • Sexuelle Dienstleistung und Betrieb von Prostitutionsstätten und -fahrzeugen
  • Bundesweite Teamsportveranstaltungen

Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen und Durchführung von Lehrveranastaltungen

Die Bestimmungen zur grundsätzlichen Maskenpflicht auf dem Schulgelände wird verlängert. Die zunächst vorsorglich eingeführte Pflicht, auch am Sitzplatz im Unterricht an weiterführenden und beruflichen Schulen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, kann angesichts der Entwicklung des Infektionsgeschehens wie angekündigt mit Ablauf des 31. August 2020 auslaufen.