"Links, zwo, drei, vier! - Paderborn als Garnisonsstadt" – Band 14 der historischen Fotobuchreihe erschienen

Band 14 der historischen Fotobuchreihe zeigt historische und aktuelle Aufnahmen der Garnisonsgeschichte Paderborns

© Medienagentur Paderborn

Die Konversion ehemals militärisch genutzter Areale in zivil genutzte Flächen ist nach dem großteils erfolgten Abzug der Briten aus Paderborn in vollem Gange. Damit gibt es einen guten Anlass, der Geschichte Paderborns als preußische und deutsche Garnisonsstadt bis zu ihrem Ende 1945 nachzugehen.
In drei Abschnitten werden einzelne Aspekte der Paderborner Militärgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in den Blick genommen. Zunächst widmet sich der Band ausführlich militärischen Einrichtungen in Paderborn und Neuhaus: den einzelnen Kasernenanlagen und anderen Unterkünften, dem Truppenübungsplatz, dem Militärflughafen und der weiteren militärischen Infrastruktur. Besonders spannend ist das Verhältnis zwischen Militär und Zivilgesellschaft, das sich jedoch besserte und, so zeigt es sich auf vielen Fotos, fast bis zu einer Begeisterung der staatstreuen Paderbornerinnen und Paderborner steigerte. Das Militär ergriff quasi vertrauensbildende Maßnahmen wie unterstützende Hilfen im Katastrophenfall bei Bränden oder Hochwasser, gab Konzerte oder präsentierte sich in glänzenden Paraden. Weitere Anknüpfungspunkte bildeten gemeinsame Jagden und Reitinteressen. Schließlich und als Drittes gerät das militärische Leben vom Alltag in den Kasernen bis zu den Einsätzen in den großen Kriegen des 19. und 20. Jahrhunderts in den Blick.

Das Buch ist in der Tourist Information und im örtlichen Buchhandel zum Preis von 5,90 Euro erhältlich.

Die bisherigen Fotobände 1 bis 5, 7 bis 9 sowie 12 und 13 - Libori, Gastronomie, Automobil, Eisenbahn, Stadt im Aufschwung, Land unter!, Paderborn in Ansichtskarten, Briten in Westfalen, Luftaufnahmen, Nach dem Krieg - sind bereits vergriffen. Von Band 6 (Sportgeschichte), Band 10 (Zeitreise) und Band 11 (Schulgeschichte) - sind noch Restexemplare vorhanden.

Tipp: Besuchen Sie auch die gleichnamige Ausstellung im Stadtmuseum Paderborn oder die virtuelle Ausstellung im Internet!