Neues Faltblatt zum Paderquellgebiet erschienen

Ein einzigartiges Naturphänomen sind die rund 200 Quellen der Pader, die mitten in Paderborn im Paderquellgebiet entspringen. Sie gehören zu den stärksten Quellen in Europa und bilden den Ursprung der Pader. Alles Wissenswerte enthält das neue Faltblatt "Das Paderquellgebiet - das sprudelnde Herz der Stadt".

„Das Paderquellgebiet ist in den vergangenen Jahren immer stärker in den Fokus der Paderborn-Besucher, aber auch der Paderborner selbst gerückt“, weiß Paderborns Tourismusleiter Karl Heinz Schäfer, und ergänzt: „Auch die Presseanfragen und Journalistenbesuche haben sich gemehrt, was uns sehr freut.“
Aber was macht die Pader und die „grüne Lunge“ Paderborns so besonders? Antworten gibt das neue Faltblatt, das von der Tourist Information in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltschutz und Grünflächen und dem Verein „Freunde der Pader“ aufgelegt und von der Agentur MorschWerbung gestaltet wurde. Die zahlreichen Fotos stammen überwiegend aus der Kamera des passionierten Hobbyfotografen Josef Bröckling, der diese eigens für das Faltblatt aufgenommen hat.
Dieter Honervogt, der Vorsitzende des Vereins „Freunde der Pader“ erklärt: „Umfangreiche Informationen zu verschiedenen Themen rund um die Pader und das Paderquellgebiet werden angesprochen, ein Gebietsplan mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten leitet die Besucher. Auch die Geschichte des Paderquellgebiets, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die energetische Nutzung des Paderwassers werden erläutert.“
Die Pader entspringt in sechs Quellflüssen aus rund 200 Quellen, die eine enorme Schüttmenge haben – genug Wasser, um pro Sekunde 40 Badewannen zu füllen. Diese Quellflüsse werden in drei Quellbereichen zusammengefasst – dem westlichen, dem mittleren und dem östlichen Paderquellgebiet. Das westliche Quellgebiet ist im Stil eines Landschaftsparks der 1950er Jahre angelegt und wurde als Gartendenkmal unter Schutz gestellt. Hier entspringen die Börne-, Damm- und warme Pader. Sehenswert sind beispielsweise das markante Funktionsmodell der Wasserkunst oder das bronzene Waschfrauendenkmal. Das östliche Quellgebiet, in dem Rothoborn- und Dielenpader entspringen, ist ein naturbelassener Ort, in dem man beispielsweise im Geisselschen Garten an der Stadtbibliothek Erholung finden kann.
2019 wurde das mittlere Paderquellgebiet mit der Maspernpader neu gestaltet. Dabei entstand im Bereich der ehemaligen Gärtnerei Kehl-Schwarze in vorbildlicher Weise eine hochwertige Auenlandschaft, die bei Paderbornern wie Besuchern sehr gut ankommt.
„Bereits in der Planungsphase durfte sich die Stadt Paderborn über zwei außergewöhnliche Förderungen freuen: zum einen die Förderung zur ökologischen Aufwertung der Pader durch das Land NRW und zum anderen die Förderung im Bundesprogramm „Nationales Projekt des Städtebaus“. Aktuell streben wir die Bewerbung um die Verleihung des Europäischen Kulturerbesiegels für die Urbane Wasserlandschaft an“, berichtet Claudia Warnecke, die Technische Beigeordnete der Stadt. 

Das neue Faltblatt „Paderquellgebiet – das sprudelnde Herz der Stadt“ ist ab sofort kostenlos in der Tourist Information am Marienplatz erhältlich. Unten kann es heruntergeladen werden.

© Harald MorschPräsentieren das neue Paderquellgebiet-Faltblatt (v.l.): Claudia Warneke (Techn. Beigeordnete der Stadt Paderborn) und Dieter Honervogt (Vorsitzender des Verkehrsvereins und der Freunde der Pader), im Hintergrund: Stefan Buschmeier (Mitarbeiter im Amt für Umweltschutz und Grünflächen – zuständig für die Pader), Ulrich Zacharias (Mitarbeiter der Tourist Information Paderborn), Karl Heinz Schäfer (Geschäftsführer des Verkehrsvereins Paderborn)