… und jetzt? Leitlinien zum Umgang mit antijüdischen Bildwerken in und an Kirchenräumen

Veranstaltungsinformationen

Es geht im Vortrag um Formen antijüdischer Stereotype in und an kirchlichen Gebäuden und um Handlungsoptionen zum Umgang mit solchen Darstellungen

Nach der Schoah begann 1945 in den Kirchen eine allmähliche Aufarbeitung des tief verwurzelten christlichen Antijudaismus, die einen neuen Blick auf das Judentum ermöglichte. Ein geändertes Denken und Handeln der christlichen Kirchen haben zu einem neuen Vertrauensverhältnis zwischen Juden und Christen und zum christlich-jüdischen Dialog geführt. In der Theologie gibt es kaum mehr offenen und expliziten Antijudaismus. Aber immer wieder werden in und an Kirchenräumen Bildwerke mit antijüdischen Darstellungen aus den langen Jahren des christlichen Antijudaismus und Antisemitismus entdeckt. In der Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit gibt Benedikt Körner (Beauftragter für den interreligiösen Dialog im Erzbistum Paderborn) Hinweise zu Formen antijüdischer Stereotypen in und an kirchlichen Gebäuden gegeben und schlägt Handlungsoptionen zum Umgang mit solchen Darstellungen vor.

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