Gehörlose Opfer der Zwangssterilisation und der Euthanasie in der NS-Zeit

Veranstaltungsinformationen

Gedenkveranstaltung mit Filmvorführung und Buchvorstellung im Burgsaal der Wewelsburg.

Gehörlose Opfer der Zwangssterilisation und der Euthanasie in der NS-Zeit

Am 1. Januar 1934 trat das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ in Kraft. In den folgenden Jahren wurden über 350.000 Personen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen zwangssterilisiert. Mehr als 300.000 vermeintlich „erbkranke“ Menschen wurden ab 1939 in den „Euthanasie-Tötungsanstalten“ ermordet.
Auch Gehörlose waren von dem Gesetz betroffen und wurden zur Sterilisation gezwungen. Jahrzehntelang kämpften die Opfer vergeblich um eine Entschädigung.
An diesem Nachmittag soll an die gehörlosen Opfer der Zwangssterilisation und Euthanasie in der NS-Zeit erinnert werden.

Mit Helmut Vogel, Präsident des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V., Margret Hamm, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten, sowie Elisabeth Brockmann, Autorin

Informationen

EinlassEinlass ab 14 Uhr, Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen

Eintritt

Eintritt frei