Aktuelles

Radfahren in Paderborn

Rathaus- und Marienplatz für Radverkehr freigegeben

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Seit 01. März 2018 sind der Rathaus- und Marienplatz für Radfahrer vorerst ganztägig freigegeben. Hierbei handelt es sich um einen Verkehrsversuch. Ein Jahr lang haben Radfahrer jetzt somit die Möglichkeit, die Innenstadt auf der Verbindungsachse Kamp – Marienstraße durchgängig zu befahren. Bisher war dies nur in der Zeit von 20 Uhr bis 9 Uhr erlaubt. Zu den Veranstaltungen, wie dem Frühlingsfest oder dem Weihnachtsmarkt, gilt die Regelung nicht.

Bei der Benutzung ist zu beachten, dass Fußgänger Vorrang haben und das Verkehrsgeschehen bestimmen. Es gilt daher Schrittgeschwindigkeit. Im Zweifel muss das Fahrrad geschoben werden.

Im Versuchszeitraum wird der Verkehr verstärkt durch die Polizei und durch B.O.S.S.-Streifen kontrolliert. Neben der angepassten Verkehrsbeschilderung werden zur Verdeutlichung der veränderten Situation Radfahrerpiktogramme im Streckenverlauf markiert. Damit die Radfahrenden am Übergang vom Marienplatz zur Marienstraße nach dem abschüssigen Abschnitt die Vorfahrt beachten, wird hier eine auffällige Markierung aufgebracht. Zusätzlich wird ein Hinweisschild aufgestellt, das an das zu beachtende Schritttempo erinnert. Die entspannte, gemeinsame Benutzung des Verkehrsraumes gelingt nur im Miteinander aller Verkehrsteilnehmer!

Zeigt sich nach Abschluss und Bewertung des Verkehrsversuches, dass die Mitbenutzung durch die Radfahrer in diesem Bereich verträglich ist, kann die Regelung verstetigt werden.

Die Maßnahme, die auch Bestandteil des Innenstadtverkehrskonzeptes ist, wurde am Runden Tisch Radverkehr abgestimmt und durch den Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt beschlossen.

Mit zahlreichen Optimierungen im Radverkehrsnetz möchte die Stadt Paderborn die Bedingungen für Radfahrer verbessern und wirkt darauf hin, den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehrsaufkommen zu erhöhen. Dies wirkt sich auf mehrfache Weise positiv aus: Radfahren ist gesünder, man bewegt sich klimaschonend fort und nimmt weniger Platz im Straßenraum in Anspruch. Auch im Hinblick auf die Feinstaubbelastung und die Belastung der Innenstädte mit Stickstoffoxiden schneidet das Rad deutlich besser ab als jedes andere Verkehrsmittel.

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Radeln für das Klima

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Paderborn nimmt 2018 erstmalig am STADTRADELN teil

 Möglichst viele Kilometer für den Klimaschutz und für Paderborn erradeln – das ist das Ziel des bundesweiten Wettbewerbs STADTRADELN des Klima-Bündnis, an dem auch Paderborn 2018 erstmalig teilnimmt. Der Startschuss fällt am 17. Paderborner Fahrradtag am 27. Mai 2018 im Schlossgarten von Schloss Neuhaus. Für die folgenden drei Wochen sind alle Bürgerinnen und Bürger, die Mitglieder des Rates sowie alle, die in Paderborn wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule oder Kita besuchen, aufgerufen, bei der Kampagne mitzumachen und fleißig Kilometer zu sammeln.
Beim STADTRADELN geht es um den Spaß am Fahrradfahren – gleichzeitig sollen viele Menschen für die Nutzung des Fahrrades im Alltag begeistert werden. So wird das Klima geschont und die Gesundheit gefördert. Aufgerufen sind Paderbornerinnen und Paderborner jeden Alters, egal ob versierte Vielradler oder neugierige Einsteiger. Wer mitmachen will, kann sich auf www.stadtradeln.de auf der Paderborner Unterseite registrieren – diese wird im Frühjahr 2018 freigeschaltet (zu gegebener Zeit wird hierüber informiert). Die Anmeldung erfolgt teamweise, schließlich radelt es sich in der Gruppe schöner. Ein Team besteht mindestens aus zwei Personen und kann sich aus Familienmitgliedern, Nachbarn, Schulklassen, Vereinen oder Unternehmensbelegschaften zusammensetzen.
Am 16. Juni wird zusammengerechnet – dann wird feststehen, welches Team die meisten Kilometer gesammelt hat. Kilometer zählen dabei sowohl für das eigene Kilometerkonto als auch für das des Teams und der Kommune. Gewinner werden in verschiedenen Kategorien ermittelt, ausgezeichnet wird unter anderem das fahrradaktivste Kommunalparlament.
Um für eine rege Teilnahme zu werben, soll ein attraktives Rahmenprogramm während des Aktionszeitraums angeboten werden. Es beginnt mit dem Paderborner Fahrradtag, der ein vielfältiges Angebot rund um das Thema Radfahren bietet. Geplant ist weiterhin ein abwechslungsreiches Tourenprogramm, welches unter anderem vom ADFC organisiert wird. Auch weitere Akteure, die sich mit Aktionen oder Touren beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, sich an Arne Schubert, den Projektbeauftragten bei der Stadt Paderborn, unter Tel. (0 52 51) 88-2339 oder per Mail an a.schubertpaderbornde zu wenden. Zum Abschluss des Aktionszeitraums sollen die besten Teams ausgezeichnet werden – hierfür werden noch Sponsoren gesucht, die den ein oder anderen Preis spenden. Detailliertere Informationen zu den Preisen und zum Programm gibt es im Frühjahr 2018.
Ausrichter des Wettbewerbs ist das Klima-Bündnis, das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem mehr als 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören. 2018 findet die Aktion bereits zum elften Mal statt. 2017 waren mehr als 222.000 Radlerinnen und Radler aus knapp 500 Kommunen insgesamt 41.946.317 Kilometer gefahren.
Paderborn, das sich derzeit im Aufnahmeverfahren für die Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Städte Nordrhein-Westfalens (AGFS) befindet, unterstreicht mit der Teilnahme am STADTRADELN seine Motivation, den Radverkehrsanteil im Modal Split (derzeit 15 %) weiter auszubauen.
Ansprechpartner für das STADTRADELN bei der Stadt Paderborn:
Arne Schubert - Straßen- und Brückenbauamt Hausanschrift: Stadt Paderborn, Pontanusstraße 55, 33102 Paderborn Postanschrift: Stadt Paderborn, 33095 Paderborn Tel.: 05251 88-2339 a.schubertpaderbornde

Brücke und Unterführung am Paderwall/ Heierswall gesperrt – Umleitungen für Radfahrer und Fußgänger

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Die Fuß- und Radwegebrücke über die Pader wird neu gebaut und mit einer vergrößerten Aussichtsplattform ausgestattet. Es handelt sich dabei um eine Maßnahme im Rahmen des Konzeptes „Flusslandschaft Pader“. Für Radfahrer und Fußgänger wurden deshalb Umleitungen eingerichtet. Anbei ein Übersichtsplan mit den alternativen Routen.

Die Stadt Paderborn bittet alle Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen während der Bauzeit.

Neue Piktogramme verdeutlichen, wo Radfahrer die Wahl zwischen Radweg und Fahrbahn haben.

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An der Driburger Straße wurde zwischen dem Gierstor und der Schultze-Delitzsch-Straße die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben. Die entsprechenden Verkehrsschilder wurden entfernt, wie bereits an zahlreichen weiteren Radwegen der Stadt. Hintergrund: Nach StVO muss die Benutzungspflicht aller Radwege überprüft und aufgehoben werden, wenn keine Sicherheitsbedenken bestehen. Auf der Straße ist zügigeres Fahren möglich. Studien legen außerdem nahe, dass die Unfallhäufigkeit im Mischverkehr geringer ist als auf Bordsteinradwegen. Das liegt vor allem an den besseren Sichtbeziehungen zwischen Radfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern.Allerdings führt die Änderung mancherorts anfänglich zu Missverständnissen zwischen Auto- und Radfahrern: Obwohl noch ein baulicher Radweg erkennbar ist, muss der Radfahrer ihn nicht mehr benutzen. Viele Autofahrer haben sich noch nicht an die Änderung der Verkehrsregeln gewöhnt. Manche reagieren leider auch gereizt, und gefährden im schlimmsten Fall den schwächeren Verkehrsteilnehmer auf dem Fahrrad.

Das städtische Straßen- und Brückenbauamt hat nun an zunächst drei Straßenzügen Fahrradpiktogramme auf der Straße und parallel auf dem Radweg markiert. So wird klar: Radfahrer haben hier die Wahl, welchen Weg sie wählen.

Strecken mit neuen Fahrradpiktogrammen in Paderborn:

  • Sennelagerstraße (stadtauswärts zwischen Dirksfeld und Ortsausgang Richtung Sennelager)
  • Riemekestraße (stadtauswärts zwischen Rathenaustraße und Heinz-Nixdorf-Ring)
  • Driburger Straße (zwischen Gierstor und Berliner Ring)
© Stadt PaderbornHier haben Radfahrer die Wahl.

Bewachtes Fahrradparken zu Libori: Der Rad-Tresor

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Zu Libori 2017 hat die Stadt (Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Straßen- und Brückenbauamt und Verkehrsverein) erstmals eine bewachte Fahrradabstellanlage eingerichtet. Für 1,50 Euro konnte das Fahrrad in einem abgesperrten und von einem Sicherheitsdienst bewachten Bereich abgestellt werden. Hierfür wurde die Grünfläche entlang des Bolton-Walls zwischen Alter Torgasse und Brückengasse verwendet. An den Wochenenden war der Rad-Tresor von 11 bis 24 Uhr geöffnet und an den übrigen Tagen von 16 bis 24 Uhr.

Für Besucher, die mit hochwertigen Rädern anreisten, war es also ein entspanntes Liborifest. Der Pilotversuch verlief erfolgreich. An sonnigen Tagen war die Anlage stets gut ausgelastet. Trotz zwei verregneter Tage lag die durchschnittliche Auslastung bei 95 Fahrrädern pro Tag. Der Spitzenwert am zweiten Liborisonntag lag bei 194 Kunden.

Die Anlage mit gut 120 Stellplätzen ergänzt die mobilen Abstellplätze auf dem Herz-Jesu-Kirchplatz, am Kassler Tor und am Platz der Alten Synagoge.

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Ergebnisse aus dem ADFC-Fahrradklimatest 2016 liegen vor

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Gutes Abschneiden Paderborns im Städtevergleich

„Hat Deine Stadt ein Herz für Radler?“ Das war die Leitfrage des großen ADFC-Fahrradklimatests, der 2016 bundesweit in 539 Städten durchgeführt wurde. Paderborn landete auf den vorderen Rängen auf dem 13. Platz unter den 38 Städten seiner Stadtgrößenklasse. Somit bleibt die Stadt ein wenig hinter dem starken 9. Platz von 2014 zurück, braucht sich aber nicht zu verstecken: Im landesweiten NRW-Vergleich belegt Paderborn den dritten Platz (von 14) – hinter Hamm und Herne. Klares Ziel ist es, die Bedingungen für ein gutes Fahrradklima weiter zu stärken und wieder unter die Top Ten zu kommen.

Insgesamt waren keine großen Änderungen zum Abschneiden von 2014 zu verzeichnen – das gilt auch für die im Test herausgestellten Stärken und Schwächen des städtischen Fahrradklimas.

Eine gute Erreichbarkeit des Stadtzentrums, die gute Wegweisung sowie die Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer – dies sind Aspekte, mit denen Paderborn bei den Radfahrern punkten konnte. Im Vergleich zu den ähnlich großen Städten fallen auch der Winterdienst auf Radwegen oder die Möglichkeit des zügigen Radfahrens positiv auf.

Verbesserungsbedarf sehen die Radfahrenden dagegen bei der Führung an Baustellen und bei den Ampelschaltungen. Im Vergleich zu anderen Städten wird zudem die Fahrradmitnahme im ÖV als Kritikpunkt angeführt. Aus den Antworten kann die Verwaltung auch ablesen, womit die Bürger zufrieden sind – und wo aus ihrer Sicht noch stärker im Sinne der Fahrradfreundlichkeit angepackt werden soll. Die Ergebnisse deuten außerdem daraufhin, dass sich viele Paderborner ein Fahrradverleihsystem wünschen. Die Stadt wird hierzu eine Machbarkeitsstudie erstellen.

Durch die Bewerbung des Fahrradklimatests in den Medien konnten 580 Bürgerinnen und Bürger für die Teilnahme gewonnen werden, was ein kräftiges Plus gegenüber 2012 (386 Teilnehmer) bedeutet. Die Befragten äußerten sich zu insgesamt 27 Fragen aus den fünf Themengebieten Fahrrad- und Verkehrsklima, Stellenwert des Radverkehrs, Sicherheit beim Radfahren, Komfort beim Radfahren und Infrastruktur und Radverkehrsnetz. Der Test findet alle zwei Jahre statt und gilt als weltweit größte Befragung zum Radverkehr – mit 120.000 Teilnehmern im Jahr 2016. Wie auch in den Vorjahren überzeugten vor allem kleinere Städte. Der Gesamtsieger nach Noten ist die Kleinstadt Reker. In Paderborns Größenklasse erhielt Göttingen das beste Resultat.

Alle Ergebnisse im Detail gibt es unter: www.adfc.de/fahrradklima-test

Brücke in Schloß Neuhaus seit 27. Dezember 2016 gesperrt

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Reparatur nicht mehr möglich

Im Dezember 2016 musste die Brücke für Fußgänger und Radfahrer über die Alme und Lippe im ehemaligen Landesgartenschaugelände in Schloß Neuhaus auf dem Verbindungsweg zwischen Merschweg und Hermann-Löns-Straße gesperrt werden. Eine Prüfung der Brücke durch ein externes Ingenieursbüro hatte ergeben, dass die Holzbrücke nicht mehr tragfähig und sicher ist.

Die Stadt Paderborn hat das Ingenieursbüro auch beauftragt zu überprüfen, ob die Brücke bei Reduzierung der Verkehrslast durch die Einengung der Gehwegbreite noch geöffnet bleiben kann. Dies wurde aber nach statischen Berechnungen verneint. Daher musste die Brücke  komplett gesperrt werden. Eine Umleitung über in der Nähe liegende Brücken ist eingerichtet.

Der Zustand der Brücke lässt es nicht zu, diese durch kurzfristige Reparaturen wieder nutzbar zu machen. Derzeit ist der Ersatzneubau in der Entwurfsphase. Die Realisierung der neuen Brücke ist für 2018 geplant.

Die Stadt Paderborn bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die hier entstehenden Umwege und Unannehmlichkeiten.

Herausgeber / Ansprechpartner:

Stadt Paderborn

Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing

 

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