Stadtmuseum Paderborn

Modern, lebendig und ungewöhnlich: Das Stadtmuseum Paderborn im Herzen der Stadt, nahe des Paderquellgebietes und des Doms, untersucht die historische Dimension der städtischen Identität, die sich in Bildern, Gebäuden, historischen Sammlungen und Erinnerungen zeigt.

© Stadt Paderborn

Neben zahlreichen Modellen, Medien- und Hörstationen, die ein vergangenes Stadtbild wieder lebendig werden lassen, ist der „Objektspeicher“, der die Vielfalt der kulturhistorischen Sammlungen der Stadt Paderborn und anderer zeigt, zentraler Ausstellungsraum des Museums. Einzigartig für den Museumsstandort ist der Kreuzgang und der Garten des von Bischof Meinwerk gegründeten Abdinghofklosters aus dem Jahr 1015/16. Im „Offenen Foyer“ widmet sich das Stadtmuseum Themen der städtischen Gegenwart und der Zukunft. Hier werden neben Vorträgen, Konzerten und Theateraufführungen aktuelle künstlerische Positionen und Tendenzen in Sonderausstellungen gezeigt. Kulturhistorische Ausstellungen haben hier ebenfalls ihren Platz. Im „Stadtlabor“ können Erwachsene, Kinder und Jugendliche zum Forscher der über 1200-jährigen Stadtgeschichte werden. Regelmäßige öffentliche Führungen runden das Angebot ab.

Kontaktadresse:
Stadtmuseum Paderborn
Am Abdinghof 11, 33098 Paderborn
Tel. 05251 88-11247
Fax 05251 88-2141
stadtmuseumpaderbornde

Weitere Informationen - auch zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen - finden Sie auf der Internetseite des Museums.

© Stadt PaderbornStadtmuseum Paderborn

Aktuelle Ausstellung:

Herlinde Koelbl - Kleider machen Leute
Ausstellung des Projekts "Get dressed!"
16. August 2020 - 31. Januar 2021

Die Münchner Fotografin Herlinde Koelbl hat sich über vier Jahre lang dem Thema „Kleidung“ gewidmet. Sie hat Menschen in Deutschland und aus acht weiteren Ländern in ihrer offiziellen Berufskleidung und privat portraitiert. Herlinde Koelbl geht es um die Verwandlung und die Blendung durch „Uniformen“, es geht ihr um den öffentlichen und privaten Menschen. Es sind optisch erstaunliche Metamorphosen, die in ihren überwiegend großformatigen Fotografien deutlich werden: Mit der formellen Kleidung verändert sich die Körpersprache, Uniformen und Berufskleidungen lassen den Menschen imposanter und selbstbewusster erscheinen – ohne hingegen wirken die Dargestellten manchmal alltäglich oder verlieren sogar ihre Ausstrahlung und Würde. In „Kleider machen Leute“ analysiert Koelbl nun die Bedeutung von Kleidung.

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