Stadtmuseum Paderborn

Modern, lebendig und ungewöhnlich: Das Stadtmuseum Paderborn im Herzen der Stadt, nahe des Paderquellgebietes und des Doms, untersucht die historische Dimension der städtischen Identität, die sich in Bildern, Gebäuden, historischen Sammlungen und Erinnerungen zeigt.

© Stadt Paderborn

Neben zahlreichen Modellen, Medien- und Hörstationen, die ein vergangenes Stadtbild wieder lebendig werden lassen, ist der „Objektspeicher“, der die Vielfalt der kulturhistorischen Sammlungen der Stadt Paderborn und anderer zeigt, zentraler Ausstellungsraum des Museums. Einzigartig für den Museumsstandort ist der Kreuzgang und der Garten des von Bischof Meinwerk gegründeten Abdinghofklosters aus dem Jahr 1015/16. Im „Offenen Foyer“ widmet sich das Stadtmuseum Themen der städtischen Gegenwart und der Zukunft. Hier werden neben Vorträgen, Konzerten und Theateraufführungen aktuelle künstlerische Positionen und Tendenzen in Sonderausstellungen gezeigt. Kulturhistorische Ausstellungen haben hier ebenfalls ihren Platz. Im „Stadtlabor“ können Erwachsene, Kinder und Jugendliche zum Forscher der über 1200-jährigen Stadtgeschichte werden. Regelmäßige öffentliche Führungen runden das Angebot ab.

Kontaktadresse:
Stadtmuseum Paderborn
Am Abdinghof 11, 33098 Paderborn
Tel. 05251 88-11247
Fax 05251 88-2141
stadtmuseumpaderbornde

Weitere Informationen - auch zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen - finden Sie auf der Internetseite des Museums.

© Stadt PaderbornStadtmuseum Paderborn

Aktuelle Ausstellungen:

Blumenkübel – Wendehammer – Wäschespinne
Deutsch-deutscher Städtebau in Ansichtspostkarten 1949–89 
18. April - 8. August 2021

Fußgängerzonen, Hoch- und Umgehungsstraßen, Trabanten- und Schlafstädte – die Raumproduktion der Nachkriegsmoderne wird in der Serialität und vermeintlichen Austauschbarkeit selten als sehenswert und interessant genug für eine touristische Wahrnehmung gedeutet. Umso erstaunlicher, dass zwischen 1949 und 1989 in der BRD und der DDR Staaten unzählige Ansichtskarten der neuen Alltagswelt gedruckt worden sind. Die Ausstellung „Blumenkübel – Wendehämmer – Wäschespinnen“ lässt anhand zahlreicher Beispiele eine Epoche lebendig werden, in der mit dem technischen und baulichen Fortschritt noch eine gesellschaftspolitische Verheißung verknüpft war – eine Reise in die Vergangenheit der Zukunft mit einem populären Medium, das inzwischen selbst vom technischen Fortschritt überholt wurde.
Neben Städten wie Magdeburg, Hannover, Kiel, Rostock, Hamburg und vielen weiteren, wird auch die Entwicklung der Paderborner Haupteinkaufsstraße, die Westernstraße, im Laufe des 20. Jahrhunderts an zahlreichen Motiven aufzeigen, welche Auswirkung die Umwandlung einer Straße zur Fußgängerzone auf den Stadtraum als Zusammenklang von Fassaden, Verkehr und Nutzungsspektrum hatte.


Libori 500 - Vom Magdalenenmarkt zu Großlibori 1521 bis 2021
23. Juli 2021 bis 30. Januar 2022

Jedes Jahr im Juli feiern Erzbistum und Stadt Paderborn „Libori“, eines der größten und ältesten Volksfeste in Deutschland. Mehr als 1,5 Millionen Gläubige, Pilger, Markt- und Kirmesgänger, kommen dann in die Stadt, um gemeinsam und friedlich zu Ehren des Dom-, Stadt- und Bistumspatrons, dem Heiligen Liborius, zu feiern. Liborius war im 4. Jahrhundert Bischof von Le Mans in Frankreich. Sein Todestag ist der Überlieferung nach der 23. Juli 397. Im Jahr 836 wurden seine Gebeine von Le Mans nach Paderborn übertragen.
Als kirchliches und weltliches Volksfest ist „Libori“ der unbestrittene Höhepunkt im Jahresfestkalender der Stadt. In diesem Jahr feiern wir das 500jährige Bestehen des „Liborimarktes“ und blicken mit der Ausstellung auf ein Markt- und Kirmesgeschehen, das seinen Ursprung im 16. Jahrhundert hat und heute zu „Libori“ nicht mehr wegzudenken ist.
Wie das Markt- und Kirmesgeschehen sich im Laufe der Jahrhunderte verändert hat stellt die Ausstellung an ausgewählten Beispielen dar. Insbesondere können zahlreiche Fotografien aus dem Stadt- und Kreisarchiv Paderborn sowie Leihgaben von Schaustellern, des Diözesanmuseums, des Altertumsvereins Paderborn, der Sammlung der Fürstenberg Stiftung Eggeringhausen, aus Privatbesitz und den städtischen Sammlungen, die Veränderungen und Entwicklungen bis heute anschaulich vor Augen führen – buntes Kirmesvergnügen inklusive!

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