Straßenwärter*in (m/w/d)

Die Stadt Paderborn bietet engagierten und an Technik interessierten Menschen eine praxisorientierte Ausbildung zur/zum Straßenwärter*in.

Was bietet die Stadt Paderborn?

© Stadt PaderbornStraßenwärter bei der Arbeit

Die Stadt Paderborn bietet engagierten und an Technik interessierten Menschen eine praxisorientierte Ausbildung zur/zum Straßenwärter*in.

Was ist Einstellungsvoraussetzung?

  • Hauptschulabschluss
  • Erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren

Was erwartet die Stadt Paderborn noch von Ihnen?

  • körperliche Belastbarkeit
  • Teamfähigkeit
  • Neigung zu handwerklicher Tätigkeit mit körperlichem Einsatz
  • Flexibilität und Selbstständigkeit
  • Interesse an technischen Geräten und Fahrzeugen
  • Freude daran, bei jedem Wetter im Freien arbeiten zu können

Wie verläuft die Ausbildung?

Die dreijährige Ausbildung gliedert sich in eine theoretische und fachpraktische Ausbildung. Es werden unter anderem Kenntnisse und Fertigkeiten auf folgenden Gebieten vermittelt:

  • Beschildern und Markieren von Straßen
  • Instandhalten von Bauteilen aus Holz und Metall
  • Reparieren von Pflasterflächen
  • Absichern von Arbeits- und Gefahrenstellen
  • Herstellen und Reparieren von Verkehrsflächen, Straßen und Bauwerken
  • Messungen durchführen
  • Sichern und Räumen von Unfallstellen
  • Anlegen und Pflegen von Straßenbegleitgrün
  • Einsatz im Winterdienst

    Die theoretische Ausbildung erfolgt zweimal wöchentlich am Carl-Severing-Berufskolleg in Bielefeld.

    Die fachpraktische Ausbildung erfolgt im Straßen- und Brückenbauamt der Stadt Paderborn. Dieser Teil der Ausbildung wird durch die überbetriebliche Ausbildung bei der DEULA in Warendorf und dem HBZ in Bielefeld-Brackwede ergänzt.

    Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres ist eine Zwischenprüfung über die bis dahin vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten abzulegen.

    Im dritten Ausbildungsjahr wird, sofern noch nicht vorhanden, der Führerschein Klasse C/CE zum Führen schwerer Lastkraftwagen erworben.

    Die Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung, die sich in einen schriftlichen und praktischen Teil gliedert (Kenntnis- und Fertigkeitsprüfung).

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Monatliche Ausbildungsvergütung ab 01.04.2021 brutto pro Monat:

1. Ausbildungsjahr: 1.043,26 EUR
2. Ausbildungsjahr: 1.093,20 EUR
3. Ausbildungsjahr: 1.139,02 EUR

+ Jahressonderzahlung
+ vermögenswirksame Leistungen (auf Antrag)
+ 400,00 EUR Abschlussprämie bei erfolgreicher Abschlussprüfung

Welche Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten habe ich?

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erfüllt der/die Straßenwärter*in die Voraussetzungen für den Einsatz in der Straßenunterhaltung sowohl im öffentlichen Dienst als auch in der gewerblichen Wirtschaft. Straßenwärter*innen sorgen zum Beispiel für die Instandhaltung von Straßen, sie pflegen Böschungen und Gräben, kümmern sich um die Absicherung des Straßenverkehrs und die Unterhaltung der Verkehrszeichen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Weiterbildung zur/zum Straßenwärtermeister*in.

Der spätere Nettoverdienst im öffentlichen Dienst (nach TVöD) beträgt nach Übernahme im Anschluss an die Ausbildung derzeit ca. 1.500,00 EUR monatlich (Entgeltgruppe 6, Stufe 1, Steuerklasse 1). Steigerungen ergeben sich durch Stufenaufstiege, leistungsorientierte Bezahlung sowie Zulagen für besondere Aufgaben (z.B. Winterdienst, ca. 200,00 EUR bis 500,00 EUR/monatlich, abhängig vom Arbeitsanfall). Daneben wird eine jährliche Sonderzahlung gewährt.

An wen wende ich mich bei Fragen?

Für weitere Auskünfte zum Ausbildungsberuf steht Herr Gorecki  (Tel.: 05251/88-11731) gern zur Verfügung. Bei Fragen zum Auswahlverfahren wenden Sie sich bitte an Herrn Pohlmeier (Tel.: 05251/88-11231).

Sie können auch eine E-Mail schreiben: ausbildungpaderbornde

Ausbildung live - Florian Overkott (17): Ich habe meinen Traumberuf gefunden!

Als es zum Ende des 10.Schuljahres darum ging, den geeigneten Beruf zu finden, war für mich sofort klar, dass ich einen möglichst abwechslungsreichen Beruf an der frischen Luft ausüben möchte, in dem man auch mit verschiedenen Maschinen, Fahrzeugen  und Geräten umgehen kann.
Daraufhin schlug mir ein schon in diesem Beruf arbeitender Freund vor, erst einmal ein Praktikum als Straßenwärter zu machen.
Dieses tat ich daraufhin auch und schön während, aber spätestens nach diesem Praktikum war für mich klar: Ich hatte meinen Traumberuf gefunden!
Ich habe mich daraufhin bei der Stadt Paderborn beworben und meine Bewerbung hatte Erfolg. Im August 2010 habe ich mit der Ausbildung zum Straßenwärter beim Straßen und Brückenbauamt der Stadt Paderborn begonnen.
Die schulische Ausbildung findet am Carl-Severing-Berufskolleg in Bielefeld statt, während der überbetriebliche Teil der praktischen Ausbildung in der DEULA in Warendorf und im HBZ Brackwede durchgeführt wird. Aber den größten Teil der praktischen  Arbeit des Straßenwärters lernt man in den verschiedenen Arbeitsgruppen des Straßen- und Brückenbauamtes unter freien Himmel. Jeder Tag ist mit Pflastern, Mähen, Sägen, Stemmen usw. immer wieder eine neue Herausforderung.
Ich habe es seit dem Beginn meiner Ausbildung noch keinen Tag bereut, diesen Beruf  gewählt zu haben, denn besonders die praktischen Arbeiten bereiten mir bei jedem Wetter mit der passenden Ausrüstung und der richtigen Kleidung große Freude. Das ist es was diesen Beruf für mich so attraktiv macht. Es gibt eben kein schlechtes Wetter,  höchstens die falsche Kleidung.